DStGB-Dokumentationen
Nr. 93 - Kleine Kommunen groß im Klimaschutz
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Die vielen bemerkenswerten Beispiele, die der aktuelle Klimaschutzwettbewerb ans Licht der Öffentlichkeit bringt, sind ein Beleg dafür, dass auch Kommunen mit begrenzten Ressourcen und teilweise eingeschränkten Handlungsspielräumen dazu in der Lage sind, die Zukunft ihrer Energieversorgung mit Blick auf nachfolgende Generationen selbst in die Hand zu nehmen.
Klimaschutz erstreckt sich dabei nicht nur auf Symbolpolitik und die reine Vorbildfunktion der Kommunen. Die im Wettbewerb vorne rangierenden Kommunen zeigen, dass sich kommunaler Klimaschutz nicht allein im Bau einer einzelnen Solaranlage erschöpfen muss. Vielmehr entwickeln sie langfristig tragfähige Konzepte und Maßnahmenbündel in den relevanten Handlungsfeldern Energieversorgung, kommunales Energiemanagement oder Bauleitplanung. Vielen Kommunen gelingt es außerdem, ihre Bürgerinnen und Bürger in die Ausarbeitung von Klimaschutzstrategien mit einzubeziehen und so die Akzeptanz für das eigene Tun und die Zukunftspläne zu erhöhen.
Klimaschutz erstreckt sich dabei nicht nur auf Symbolpolitik und die reine Vorbildfunktion der Kommunen. Die im Wettbewerb vorne rangierenden Kommunen zeigen, dass sich kommunaler Klimaschutz nicht allein im Bau einer einzelnen Solaranlage erschöpfen muss. Vielmehr entwickeln sie langfristig tragfähige Konzepte und Maßnahmenbündel in den relevanten Handlungsfeldern Energieversorgung, kommunales Energiemanagement oder Bauleitplanung. Vielen Kommunen gelingt es außerdem, ihre Bürgerinnen und Bürger in die Ausarbeitung von Klimaschutzstrategien mit einzubeziehen und so die Akzeptanz für das eigene Tun und die Zukunftspläne zu erhöhen.
Der Wettbewerb „Klimaschutzkommune 2009“ hat deutlich gemacht, dass die Herausforderung Klimaschutz in allen Kommunen ungeachtet ihrer Größe angekommen ist und dort auch offensiv angenommen wird.
Für viele Städte und Gemeinden stellt die eigene Investition in erneuerbare Energien oder zumindest deren ideelle Unterstützung einen lokalen Wirtschaftsfaktor dar, den sie zu ihren Gunsten nutzen möchten. Auch der rationelle Energieeinsatz gewinnt in Zeiten der Energiepreissteigerungen zunehmend an Bedeutung in den Kommunalverwaltungen. Einige Beispiele in dieser Dokumentation belegen anschaulich, wie Kommunen auch wirtschaftlich vom Klimaschutz profitieren. Dies gelingt ihnen beispielsweise durch die gezielte Ansiedlung von Unternehmen, deren Geschäft der Klimaschutz ist.
Vor allem aber besteht der Erfolg dieser Kommunen darin, sich mit intelligenten Energieversorgungskonzepten unabhängiger zu machen, die kommunalen Haushalte zu entlasten und dabei noch ganz entscheidende Beiträge zur Minderung von Treibhausgasen zu leisten. Das sind ermutigende Vorbilder für alle Kommunen in Deutschland.
Der Klimawandel ist in vollem Gange. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen aber auch, dass sich irreversible Folgen für den Menschen noch aufhalten oder zumindest abmildern lassen, wenn die Menschheit geschlossen und entschlossen handelt.
Für viele Kommunen in Deutschland gilt, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt und ihre Aktivitäten für den Klimaschutz in den vergangenen Jahren forciert haben.
Die vorliegende Dokumentation zeigt, dass das Engagement für effektiven Klimaschutz sich für die Kommunen in vielerlei Hinsicht auszahlt. Vor diesem Hintergrund möchte ich die deutschen Kommunen ermutigen, Klimaschutz als ihre Chance wahrzunehmen.
Inhaltsverzeichnis
| Vorwort des Deutschen Städte- und Gemeindesbundes | 5 | |
| Vorwort der Deutschen Umwelthilfe | 6 | |
| Vorwort Olaf Achilles, Vorstand systaic AG | 8 | |
| Einleitung | 9 | |
| Portrait des Gewinners Wettenberg erringt den Titel "Klimaschutzkommune 2009 - Bundessieger" | 11 | |
| ENERGIEERZEUGUNG Wärmeversorgung Biomasse | ||
| Die Wildpoldsrieder Dorfheizung | 13 | |
| Neuerburg - klug saniert auf dem Holzweg | 14 | |
| Neu-Anspach - örtliches Gewerbe profitiert von Nahwärme aus Biomasse | 14 | |
| Biogas | ||
| Merkendorf - Biogas in Fern- und Nahwärmenetz kombiniert | 15 | |
| Buttenwiesen - Gemeinde macht Abwärmenutzung aus Biogas erst möglich | 15 | |
| Solarthermie | ||
| Mettlach - Solarthermie schlägt Gas im Freibad | 16 | |
| Geothermie | ||
| Pullach im Isartal - Wärme aus der Tiefe schafft neue Perspektiven | 16 | |
| Stromversorgung Photovoltaik | 17 | |
| Ascha - Gemeinde ermöglicht Freilandphotovoltaik | 20 | |
| Königsberg in Bayern - der Sonne entgegen | 20 | |
| Windenergie | ||
| Falkenberg unterstützt Windenergieboom in Brandenburg | 21 | |
| Effiziente Energieerzeugung - Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung | 21 | |
| Ottobrunn setzt sich für Kraft-Wärme-Kopplung ein | 21 | |
| Bad Ems - Wärme und Strom aus der Kläranlage | 22 | |
| Integration der erneuerbaren Energien in ein Gesamtkonzept | ||
| Morbach lässt Energielandschaften blühen | 22 | |
| ENERGIEEINSPARUNG Anreize zum Einsparen | ||
| Wildpoldsried - das 1000 Pumpen-Austauschprogramm | 23 | |
| Energiemanagement und energetische Sanierung | ||
| Hemmingen - durchdachte Schulsanierung führt zu Einsparerfolgen | 24 | |
© DStGB, Berlin, 30.03.2010











