Schließen

 

Schwerpunkte

DStGB-Dokumentation
Nr. 33 - Kommune schafft Sicherheit

Trends und Konzepte kommunaler Sicherheitsvorsorge. Zusammengestellt in der DStGB Dokumentation No. 33. 

Jede staatliche Ebene ist beim Einsatz gegen und Gewalt und Kriminalität gefordert, auch die Kommunen. Die Städte und Gemeinden nehmen ihre Verantwortung ernst und unternehmen in ihrer täglichen Arbeit mehr, als die Öffentlichkeit häufig wahrnimmt.

Den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und den kommunalen Räten liegt die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger am Herzen. Sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger als auch die objektive Sicherheitslage sind eine Frage der Lebensqualität in der Kommune, aber auch der Standortqualität für Einzelhandel und Wirtschaft. Dies motiviert die Verantwortlichen in den Kommunen zur aktiven Mitwirkung an der Bekämpfung von Gewalt und Kriminalität mit den spezifisch lokalen Möglichkeiten.

Dies ist nicht selbstverständlich. Denn die Bekämpfung und Vorbeugung von Kriminalität und Gewalt ist zunächst eine Aufgabe der staatlichen Gewalt von Bund und Ländern. Polizei und Justiz ist diese Aufgabe in erster Linie zugewiesen. Sie müssen diese Verantwortung vollumfänglich wahrnehmen. Eine weitere Aufgabenverlagerung bei der Inneren Sicherheit auf die Kommunen würde diese finanziell überfordern.
Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger wird in den Kommunen in vielfältigster Weise gestärkt. Kreativität, Innovationskraft und Kooperationsbereitschaft kennzeichnen diese Aktivitäten. Unsere Dokumentation „Kommune schafft Sicherheit“ soll anhand von vier wesentlichen Trends aktuelle Entwicklungen hervorheben, mit konkreten Beispielen unterlegen und weitergehende Informationen ermöglichen. So wollen wir die Arbeit der Kommunen durch die Verbreitung guter Ideen unterstützen und zu einem vollständigerem Bild der Leistungskraft der kommunalen Selbstverwaltung beitragen.

Berlin, im November 2003

Dr. Gerd Landsberg

Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

© DStGB, Berlin, 01.03.2011