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Tarifverhandlungen

01.06.2016
Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
© DStGB
Am 21. März 2016 beginnen die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Kommunen und Bund. Verhandelt wird für die rund 2,14 Millionen kommunalen Tarifbeschäftigten sowie für rund 147.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Bundes.

Auf Seiten der Kommunen verhandelt die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). Verhandlungsführer ist der Präsident der VKA, Dr. Thomas Böhle, Berufsmäßiger Stadtrat der Landeshauptstadt München.

Neben dem 21. März 2016 sind als weitere Fortsetzungstermine der 11./12. April 2016 sowie der 28./29. April 2016 terminiert.

Kommunale Sicht

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen leisten gute Arbeit. Das zeigt sich gerade insbesondere in der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise. Diese Arbeit wissen die kommunalen Arbeitgeber wert zu schätzen und haben Verständnis für den Wunsch nach einer angemessenen Vergütung. Die Forderungen der Gewerkschaften für die anstehenden Tarifverhandlungen gehen jedoch über die Möglichkeiten hinaus und berücksichtigen nicht die angespannte kommunale Haushaltslage. Allein die geforderte lineare Lohnerhöhung in Höhe von 6 Prozent sowie die geforderte Anhebung der Ausbildungsentgelte würden die Kommunen mit rund 5,6 Mrd. € belasten. Aus kommunaler Sicht ist es wichtig, dass der öffentliche Dienst attraktiv bleibt. Die Kommunen haben stets betont, dass  zum Abbau der Arbeitsverdichtung Personal neu eingestellt werden soll. Die Gewerkschaftsforderungen würden dieses Anliegen jedoch erheblich konterkarieren.

Weitere akutuelle Informationen zur Tarifrunde 2016 finden sich fortlaufend an dieser Stelle.


Statement von DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg und die aktuelle Berichterstattung