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Schwerpunkte

Repowering von Windenergieanlagen

Die Windenergie spielt beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang bietet das Ersetzen älterer Windenergieanlagen durch neue leistungsstarke Anlagen, das so genannte Repowering, für Städte und Gemeinden nicht nur im Bereich der Energieversorgung und der damit verbundenen Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch im Bereich der Bauleitplanung eine große Chance. 

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Windenerige spielt wichtige Rolle in Kommunen
Repowering kann dazu genutzt werden, Windenergiestandorte besser in die Siedlungsentwicklung der Gemeinden einzubinden. So ist es möglich, die Anzahl von Windenergieanlagen zu reduzieren bzw. die zum Teil über ein Gemeindegebiet verstreut stehenden Windenergieanlagen an anderer Stelle zusammenzufassen und hierdurch die gemeindliche Planung und Entwicklung neu zu steuern.

Die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Repowering sind inzwischen wesentlich verbessert worden. Um die Thematik in Deutschland weiter voranzubringen, kommt es auf die Unterstützung aller Beteiligten an. Neben den Betreibern von Windenergieanlagen sind auch Bund, Länder und die Kommunen als Träger der kommunalen Planungshoheit aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten. Kommunen und die Träger der Regionalplanung haben entscheidenden Einfluss auf die Windenergienutzung durch Festlegungen in Regionalplänen, in Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sowie in den Genehmigungsverfahren. Entsprechende Planungen können und sollten daher nur mit den Kommunen und unter Berücksichtigung kommunaler Interessen erfolgen.

Um die Kommunen bei ihren Repoweringvorhaben zu unterstützen, hat die Kommunale Umwelt-AktioN U.A.N. in Kooperation mit dem DStGB und mit finanzieller Förderung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine bundesweite Informations- und Beratungsstelle eingerichtet.

Diese Repowering-InfoBörse informiert auf einer projekteigenen Internetpräsenz (www.repowering-kommunal.de) sowie in Newslettern und Themenheften über relevante Fragen des Planungs- und Genehmigungsrechts, der Akzeptanz sowie über technische bzw. fachliche Aspekte des Repowering. Darüber hinaus werden regionale Informationsveranstaltungen angeboten, konkrete Repowering-Vorhaben begleitet, bzw. unterstützt und konkrete Anfragen der Kommunen beantwortet.

© DStGB, Berlin, 31.08.2010