DOKUMENTATIONEN
Gute Beispiele aus dem Wettbewerb
„Bundeshauptstadt im Naturschutz“
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Der Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Naturschutz“, den die Deutsche Umwelthilfe in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund im Jahr 2007 ausgeschrieben hat, zeigt die zahlreichen Möglichkeiten, mit denen Kommunen sich für die Natur einsetzen. Diese guten Beispiele gilt es, öffentlich zu machen und möglichst viele Städte und Gemeinden für den aktiven Naturschutz zu begeistern. Mit dieser Dokumentation möchten wir die vielfältigen und vorbildlichen Wege im kommunalen Naturschutz vorstellen.
Schon seit vielen Jahren engagieren sich viele Kommunen in Deutschland im Naturschutz. Viele Initiativen der Länder, des Bundes oder der EU können nur dank des großen Einsatzes der Kommunen erfolgreich umgesetzt werden. Dabei sind die Anforderungen an Städte und Gemeinden stetig gestiegen, zum Beispiel bei der Umsetzung der FFH-Richtlinie oder der Eingriffs-Ausgleichs-Regelung. Auf die Kommunen kommt es an, soll die übergreifende Naturschutzgesetzgebung vor Ort Wirkung entfalten. Dabei stehen die Kommunen immer im Spannungsfeld vieler Interessen, denen sie gerecht werden müssen. Hinzu kommen die engen Spielräume der kommunalen Haushalte, die nur ein eingeschränktes und gezieltes Handeln im Naturschutz ermöglichen.
Sehr wichtig ist der Einfluss der Städte und Gemeinden auf die Bauleitplanung. Es ist die Aufgabe der Kommunen, Planungen zu erarbeiten, bei denen die Eingriffe minimiert und möglichst ausgeglichen werden. Sie sind hier oft Mittler zwischen den privaten Interessen der Bauherren und den Interessen des Naturschutzes. Etliche Kommunen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, beschreiten hier vorbildliche und kreative Wege zum Nutzen der Natur.
Kommunen können auf den eigenen Flächen viel für den Naturschutz tun. Der Wettbewerb hat gezeigt, dass viele Städte und Gemeinden ihre Grünflächen naturschutzgerecht pflegen. Sehr aktiv sind die Kommunen auch bei der Renaturierung ihrer Gewässer, zum Teil werden ganze Flussabschnitte wiederbelebt und Naturräume neu geschaffen.
Ein ganz besonders wichtiges Feld für kommunale Naturschutzaktivitäten bieten Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit. In Kindergärten und Schulen können Kinder früh den sensiblen Umgang mit der Natur erlernen. Kommunen ermöglichen dies durch die Gestaltung der Außengelände sowie durch die Unterstützung des Unterrichts mit Lehrmaterial. Städte und Gemeinden sind ein wichtiges Bindeglied für die Anliegen des Naturschutzes in der Bevölkerung.
Ein Gewinn für die Arbeit des Naturschutzes sind die zahlreichen Kooperationen, die Städte und Gemeinden mit Verbänden und anderen Institutionen eingehen. Kommunen können hier gezielt das Engagement aktiver Bürgerinnen und Bürger wie auch von aktiven Unternehmen nutzen, um gemeinsam den Naturschutz zu fördern. Der Wettbewerb hat gezeigt: Naturschutz ist machbar! Wir danken allen Kommunen, die so mutig waren, ihre Naturschutzarbeit kritisch auf den Prüfstand zu stellen und hoffen, dass die vielen positiven Beispiele zahlreiche Nachahmer finden werden.
| Inhaltsverzeichnis | |
| Vorwort der Deutschen Umwelthilfe | 2 |
| Vorwort des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes | 3 |
| Der Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007" | 4 |
| Planungsinstrumente | 5 |
| Kommunale Grünflächen | 6 |
| Dorferneuerung in Nettersheim | 6 |
| Bunte Blütenpracht entlang von Straßen und Wegen in Münster | 7 |
| Das Schöneberger Südgelände in Berlin – Wildnis in der Großstadt | 8 |
| Ein Labyrinth aus Eichen und Buchen auf der Naturspielfläche in Eckernförde | 9 |
| Ein Schulhof wird zum Lern- und Spielort – die Umgestaltung einer Grundschule in Prenzlau | 10 |
| Arten- und Biotopschutz | 10 |
| Alte Trafotürme in Halle (Saale) bieten jetzt neuen Bewohnern ein Zuhause | 11 |
| Im Steinbruch in Ludwigsburg entsteht ein neues Naturparadies | 12 |
| In Haldensleben wird aus einem alten Freibad ein Stillgewässer | 13 |
| Der Kaiser auf Brautschau auf dem Schmetterlingspfad in Nettersheim | 13 |
| Ein Plan für die seltenen Tiere und Pflanzen in Heidelberg | 14 |
| Karte, der Teilnehmer am Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007" | Heftmitte |
| Gewässer | 15 |
| In Jena wird der verrohrte Laasaner Bach freigelegt | 18 |
| In Melle sollen Wasserwesen die Neugier wecken | 18 |
| Die Schwarzach in Bad Saulgau erhält freie Bahn | 19 |
| In Wettenberg kann der Gleibach wieder frei fließen | 20 |
| Die Anlage von über 40 Kleingewässern in der Rheinaue von Rheinstetten | 21 |
| Land- und Forstwirtschaft | 12 |
| Der Stadtwald in Augsburg wurde zum Naturparadies | 23 |
| Ingolstadt schafft neue Lebensräume im Mittelwald | 23 |
| Die ökologische Flurbereinigung in Schwebheim – ein Gewinn für die Landwirtschaft und die Natur | 24 |
| Die Stadt Oberkirch schützt ihre Streuobstwiesen | 25 |
| Biomodellstadt Nürnberg – Vorreiterin in Sachen Biolebensmittel | 26 |
| Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung | 12 |
| Ein stadtökologischer Lehr- und Erlebnispfad der besonderen Art in Bamberg | 27 |
| Waldstation Eilenriede und Umweltunterricht in Hannover | 27 |
| Erfolgreicher Gewässerschutz durch Bachpatenschaften in Freiburg im Breisgau | 28 |
| Die Tübinger Uni kommt nach Weissach im Tal | 29 |
| Natur auf der Bremer Straßenbahn | 29 |
Weitere gute Beispiele aus dem Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007" | 30 |


