SCHWERPUNKTE
Licht im Öffentlichen Raum - Kooperation von DStGB und Philips Lighting zur Effizienzsteigerung der Stadtbeleuchtung

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund und Philips Lighting haben ein Kopperation zum Thema „Effiziente Beleuchtung in Städten und Gemeinden“ vereinbart.
Ziel dieser Kooperation ist es, den Einsatz energieeffizienter Stadtbeleuchtungstechnik zu forcieren. Vor dem Hintergrund stetig steigender Energiepreise belasten die Betriebskosten von häufig veralteten Beleuchtungsanlagen zunehmend die Haushalte der Städte und Gemeinden. Auch die Wartungsanfälligkeit alter Anlagen stellt ein Problem dar. Vor diesem Hintergrund wollen die Kooperationspartner Städten und Gemeinden einen Überblick über die derzeit auf dem Markt verfügbare Technik für energieeffiziente Stadtbeleuchtung verschaffen.
Energieeffiziente Beleuchtungssysteme zeichnen sich durch niedrige Betriebskosten und damit hohe Wirtschaftlichkeit sowie durch eine hohe Qualität der Beleuchtungstechnik aus. „In Deutschland werden für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und öffentlichen Orten jedes Jahr bis zu 4 Mrd. Kilowattstunden Strom verbraucht. Dies entspricht etwa dem Stromverbrauch einer Million Haushalte in Deutschland. Es ist daher wichtig, Möglichkeiten aufzuzeigen, die Stadtbeleuchtung in Deutschland energieeffizienter und damit im Ergebnis kostengünstiger für Städte und Gemeinden zu gestalten“, so Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB heute in Berlin.
„Innovative Lichtsysteme sind nicht nur ökonomisch und ökologisch sinnvoll, sie schaffen mit besserer Lichtqualität zudem gute Sehbedingungen und sorgen für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum “, so Robert Pfarrwaller, Geschäftsführer der Philips GmbH und Leiter Philips Lighting. Dennoch beträgt die Wechselrate zu energieeffizientem Licht bei der Straßenbeleuchtung gerade mal drei und bei der Bürobeleuchtung etwa sieben Prozent. Das sei, so Pfarrwaller, zu wenig, wenn man die Forderung nach aktivem Klimaschutz wirklich ernst nimmt.
Durch eine verstärkte Kommunikation und Pilotprojekte soll das Bewusstsein für neue Lichttechnologien und den damit verbundenen Vorteilen in Städten und Gemeinden geschärft werden. Mit dem Wechsel zu energieeffizienten Beleuchtungssystemen lassen sich nicht nur Energie- und Betriebskosten sparen, fast immer ist mit dem Wechsel auch eine Verbesserung der Lichtqualität verbunden. Philips treibt die Entwicklung derartiger Beleuchtungslösungen weiter voran und setzt mit bereits vorhandenen und immer wieder neuen Lichtanwendungen wichtige Trends.
Nachhaltigkeit und energieeffiziente Beleuchtungskonzepte stehen dabei im Mittelpunkt. „Die Diskussion über die Gestaltung eines ökonomisch und ökologisch verantwortbaren Umfeldes“ so Dr. Landsberg und Pfarrwaller, „darf sich aber nicht allein auf wirtschaftliche Aspekte beschränken. Sie sollte alle Lebensbereiche erfassen und die Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen, dass Nachhaltigkeit kein anderes Wort für Verzicht ist, sondern die Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft und eine intakte Umwelt in unseren Gemeinden.“
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