Kommunen bringen Klimaschutz voran -- Gewinner im Bundeswettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2010“ ausgezeichnet

Die Preisträger sind die Gemeinde Wiernsheim (Baden-Württemberg) sowie die Städte Baesweiler (Nordrhein-Westfalen) und Nürnberg (Bayern); der Schwalm-Eder-Kreis (Hessen), die Landeshauptstadt Hannover und der Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern); ferner die Region Bayreuth (Bayern) sowie die Städte Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) und Viernheim (Hessen). Die neun ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Preisgeld in Höhe von – je nach Kategorie – 20.000 oder 40.000 Euro. Dieses Geld muss laut den Wettbewerbsregeln erneut in Klimaschutzprojekte der Kommune investiert werden.

Klimaschutz hat in den Kommunen einen großen Stellenwert eingenommen. Viele Städte und Gemeinden haben inzwischen erkannt, welche ökonomischen Chancen sich aus Investitionen in den Klimaschutz ergeben. Die Projekte der Preisträger zeigen in besonderer Weise, wie man trotz knapper Kassen fantasievoll zum Energiesparen und zu einem effizienten Energieverbrauch anregen kann. Damit haben sie Modellcharakter und spornen andere an. Das Preisgeld soll Motivation zum Weitermachen und für neue Ideen sein.

Deutschland will bis 2050 den Ausstoß an Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Dabei kommt es ganz wesentlich auch auf die Kommunen an.

Der Wettbewerb wurde gemeinsam mit der „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ des Deutschen Instituts für Urbanistik organisiert und von den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Städtetag und Deutscher Landkreistag unterstützt. Von Mitte Januar bis Ende März 2010 konnten sich die Kommunen in drei Kategorien bewerben. Eine Jury aus Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und den kommunalen Spitzenverbänden hat für jede Kategorie je drei gleichberechtigte Gewinner ermittelt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, seinen Kategorien und den Preisträgern sowie Fotos von der Veranstaltung und den Projekten unter www.kommunaler-klimaschutz.de/wettbewerb.

(Dr. Simon Burger)