Impfungen

Impfbeginn ist Signal der Hoffnung

"Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt es, dass nun endlich die Impfungen in ganz Deutschland gegen das Coronavirus begonnen haben. Das ist ein Hoffnungssignal, dass wir jedenfalls mittelfristig die Pandemie erfolgreich bekämpfen können und wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können. In einem einmaligen Kraftakt ist es Bund, Ländern und Kommunen gelungen, über 415 Impfzentren einzurichten und Tausende von freiwilligen Helferinnen und Helfern zu gewinnen. Das zeigt: Wenn es drauf ankommt, funktioniert die öffentliche Verwaltung in Deutschland.

Es ist auch wichtig, zunächst mit den Altenheimen und Pflegeeinrichtungen zu beginnen, da diese Menschen den größten Schutz benötigen und gerade dort häufig Todesfälle aufgetreten sind.

Wir gehen davon aus, dass weitere neue Impfstoffe noch im Januar 2021 zur Verfügung gestellt werden können. Das eröffnet die Chance, vielleicht noch schneller als bislang angenommen einem Großteil der Bevölkerung eine Impfung zu ermöglichen. Wir müssen allerdings auch zur Geduld mahnen. Der vollständige Impfschutz besteht erst mehrere Wochen nach der zweiten Impfung. Dies bedeutet, dass es die notwendige und erhoffte Entspannung frühestens Mitte des Jahres wird geben können. Wir hoffen, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich für eine Impfung entscheidet, wenn es möglich ist. Denn nur dann entsteht die sogenannte Herdenimmunität. Es müssen möglichst 60-70 Prozent der Bevölkerung geimpft werden, um dieses Ziel zu erreichen.

Die jetzt anlaufenden Impfkampagnen sollten mit einer intensiven Aufklärungs- und Informationskampagne von Bund, Ländern und Gemeinden verbunden werden. Auch hier gilt der Grundsatz: Nur gemeinsam kommen wir durch die Krise."

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