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Tag des Ehrenamtes

05.12.2018
Bürgerschaftliches Engagement unverzichtbar
Foto: © Trueffelpix-Fotolia.com
Für Städte und Gemeinden sind das ehrenamtliche Engagement, die freiwillige Wahrnehmung von Aufgaben und das, was Bürgerinnen und Bürger als eigenen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, unverzichtbar. Ein Statement von Dr. Gerd Landsberg, DStGB-Hauptgeschäftsführer, zum heutigen internationalen Tag des Ehrenamtes.

“Ohne die große Zahl freiwillig engagierter Bürger/innen wären die Kommunen um eine Vielzahl von sportlichen, kulturellen, Bildungs- und Freizeitangeboten ärmer, um soziale und gesundheitliche Hilfeleistungen, aber auch um die Mitwirkung von Bürger/innen an der Zukunftsgestaltung des lokalen Gemeinwesens. Hierzu zählen auch die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker/innen, die das Rückgrat unserer Demokratie bilden. Vor diesem Hintergrund begrüßt der DStGB die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die Konditionen für die Jugendfreiwilligendienste im kommenden Jahr deutlich zu verbessern. Bereits heute übersteigt die Nachfrage nach Plätzen bei weitem die Angebote vor Ort. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass der neu geschaffene Bundesfreiwilligendienst keine Gefährdung der bestehenden Jugendfreiwilligendienste ist, sondern im Gegenteil eine Ergänzung der Jugendfreiwilligendienste darstellt. Das Engagement der jungen Menschen, das hierdurch gefördert wird, ist das soziale Kapital einer jeden Kommune. Wer sich dafür entscheidet, aktiv in der Gesellschaft einen Beitrag zu leisten, darf deswegen allerdings keinen Nachteil bei der späteren Jobsuche aufgrund eines vermeintlichen „Zeitverlustes“ erleiden. Stattdessen muss diese Zeit honoriert werden. Dazu gehört beispielsweise die Anerkennung als Wartesemester auf einen Studienplatz und als Praktikum, wenn das Studium ein solches erfordert."

(Statement von Dr. Gerd Landsberg, DStGB-Hauptgeschäftsführer.)

(Foto: © Trueffelpix-Fotolia.com)