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16.04.2018
DStGB Hauptausschuss tagt in Bad Zwischenahn
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Der Hauptausschuss des DStGB kommt am 18. und 19. Juni 2018 zu seiner Jahrestagung in Bad Zwischenahn zusammen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Vorträge und Diskussionen zum Thema „Stadt und Land – Sicher und digital in die Zukunft“.

Nach der Eröffnung durch DStGB-Präsident Dr. Uwe Brandl und dem Präsidenten des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds, Dr. Marco Trips, spricht am ersten Tag u. a. Andreas Kleinknecht, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland über die „Digitalisierung als Zukunftschance für Kommunen“. Kleinknecht ist bei Microsoft Deutschland für das Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern, einschließlich des Bildungsbereichs und des Gesundheitswesens, verantwortlich. Er sieht die kommenden Jahre als „bestimmend für die digitale Transformation der öffentlichen Hand, die vor großen Herausforderungen, unter anderem bedingt durch demografische Veränderungen, steht.“ Vor seiner Tätigkeit bei Microsoft war der Diplom-Sportwissenschaftler bei Fujitsu in verschiedenen Sales Positionen tätig.

Am folgenden Tag wird Hilmar Schneider eine Keynote zum Thema „Sozialsystem 2.0 – Leistungen neu denken“ halten. Der Direktor des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit und ausgewiesener Experte für Arbeitsmarktpolitik war zuvor mit der Leitung des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) beauftragt und ist ein gefragte Experte auf dem Gebiet der Zukunft der Arbeit. Oftmals wird er als Unterstützung bei Forschungsgutachten, Fachpublikationen und Medienbeiträgen zu Rate gezogen. U. a. beriet er die Bundesregierung als Mitglied der Zensuskommission oder Kernexperte für den Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin.

Um „Sicherheit als Standortfaktor“ und die damit einhergehenden Anforderungen an die Politik im 21. Jahrhundert geht es anschließend im Vortrag des Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt. Seit 2007 steht Wendt an der Spitze des Verbandes, ist Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Beamten Bund (dbb) und Vorsitzender deren Fachkommission für Innere Sicherheit. Dank seiner über 25 jährigen Erfahrung im Polizeidienst kann der Diplom-Verwaltungsfachwirt das Thema nicht nur von der theoretischen Sichtweise, sondern auch aus seinen praktischen Erfahrungen beleuchten.

Bevor die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion und die Schlussworte des ersten Vize-Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Roland Schäfer, beendet wird, berichtet die Präsidentin des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Maren Brandenburger, über die „Extremismusbekämpfung als gemeinsame Aufgabe“. Brandenburger, genießt innerhalb und außerhalb der Behörde dank ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise einen exzellenten Ruf. Sie begann ihre Laufbahn im Verfassungsschutz bereits 1996 als wissenschaftliche Mitarbeiterin, ehe sie 2003 das Amt der Pressesprecherin und schließlich 2013 die Leitung der Behörde übernahm.

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