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Tourismus

22.11.2018
Forderungen zur Nationalen Tourismusstrategie – Statement zur Tourismuspolitik
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Die Bundesregierung hat angekündigt, Anfang nächsten Jahres Eckpunkte für eine Nationale Tourismusstrategie vorzulegen. Der DStGB hat deshalb das Positionspapier „Forderungen zur Nationalen Tourismusstrategie – Statement zur Tourismuspolitik“ veröffentlicht, um die kommunalen Forderungen in den Prozess einzubringen.

Der Tourismus in Deutschland ist ein Milliardenmarkt und spielt für zahlreiche Städte und Gemeinden, die Bürger und die Wirtschaft eine ganz wesentliche Rolle. Aus Sicht des DStGB lautet die zentrale Anforderung an eine Nationale Tourismusstrategie, den Tourismusstandort Deutschland zu modernisieren. Geänderte Kundenansprüche, die Digitalisierung und der demographische Wandel stellen große Herausforderungen an die touristischen Destinationen, die nur in einem gemeinsamen strategischen Ansatz von Bund, Ländern und Kommunen bewältigt werden können.

In einer umfangreichen Digitalisierung der touristischen Angebote in den Destinationen sehen wir einen wesentlichen Erfolgsfaktor für touristisches Wachstum in Deutschland. Denn die Nutzung digitaler Dienste ist für die Menschen längst zum Lebensalltag geworden und auch im Urlaub wird darauf nicht mehr verzichtet. Dies setzt das Vorhandensein eines flächendeckenden Mobilfunknetzes und Breitbandnetzes unabdingbar voraus. Hierzu muss die Bundesregierung zusammen mit den Ländern die notwendigen Voraussetzungen schaffen.

Zur Modernisierung des Tourismusstandortes Deutschland sind weitere Aspekte erforderlich, wie beispielsweise dem herrschenden Fachkräftemangel im Tourismusbereich zu begegnen, die Mobilität für Bürger und Touristen zu verbessern, aber auch Fördermöglichkeiten transparenter zu gestalten, Städtepartnerschaften zu stärken und den Kulturtourismus zu fördern. Daneben gilt es vor dem Hintergrund geänderter Kundenansprüche das touristische Angebot noch mehr als bisher auf die Kriterien Nachhaltigkeit und Qualität auszurichten. Diese und weitere Aspekte werden in dem Positionspapier dargelegt.

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