aktuelles

Göttingen, 19.09.2018

16.05.2018
3. Deutscher Kommunalradkongress

Eine erfolgreiche Radverkehrsförderung erfordert Innovationen: Im Bereich der Pendlermobilität, der City-Logistik und bei Leihrädern, die seit einiger Zeit das Bild vieler deutscher Städte verändern. Im Rahmen des 3. Deutschen Kommunalradkongresses sollen deshalb gezielt Fragestellungen rund um eine innovative kommunale Radverkehrsförderung beleuchtet und aktuelle Problemlagen diskutiert werden.

Umweltfreundliche und gesunde Mobilität ist im Trend. Seit Jahren steigen immer mehr Menschen auf das Fahrrad um. Verbesserungen beim Klimaschutz und der Luftqualität haben nicht zuletzt seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten eine wachsende Dringlichkeit erhalten. Diese Entwicklung birgt für Kommunen eine Reihe von Herausforderungen, die gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern beantwortet werden müssen. Der vorhandene Straßenverkehrsraum ist nicht beliebig erweiterbar, es gilt ein Nebeneinander von Autoverkehr und Fahrradmobilität zu organisieren. Der ansteigende Liefer- und Wirtschaftsverkehr strapaziert den beschränkten Verkehrsraum und die Einwohner. Stationslose Leihfahrräder tauchen in großen Stückzahlen als neues Verkehrsmittel auf. Dies erfordert innovative Konzepte für die örtliche Verkehrspolitik und neue Antworten im Bereich der Verkehrssicherheit. 

Neben der Entwicklung von neuen Gesamtkonzepten sehen sich Städte, Gemeinden und Landkreise mit einer Vielzahl von praktischen Fragen konfrontiert: Wie können Pendler für den Umstieg auf das Fahrrad gewonnen werden? Wie kann der begrenzte öffentliche Verkehrsraum besser aufgeteilt werden? Wie kann der Radverkehr sicherer und damit attraktiver werden? Dies sind nur einige der Fragen, die auf dem „3. Deutschen Kommunalradkongress“ am 19. September 2018 diskutiert werden.

Der besondere Charakter dieses bundesweiten kommunalen Radkongresses: Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in einem speziellen, auf das Bedürfnis von kommunalpolitischen Entscheidern angepassten Informationsangebot. Neben Fachvorträgen wird es Fachforen zu den Themen „Fahrradfreundliche und sichere Infrastruktur: Radschnellwege, Fahrradstraßen, Begegnungszonen“, „Wirtschaftsverkehr und Lastenräder: Innovative Konzepte für die City-Logistik“ und „Das Fahrrad (to go) im Stadtbild“ geben. Hier werden im Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreiche Beispiele der Fahrradförderung aus Städten und Gemeinden vorgestellt.

Der Kongress ist eine Kooperationsveranstaltung des Deutschem Städte- und Gemeindebundes, des Deutschen Städtetages, des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, des Niedersächsischen Städtetages, der Stadt Göttingen, dem Landkreis Göttingen sowie dem Land Niedersachsen und wird von einer umfangreichen Ausstellung begleitet.

Die Veranstaltung findet in der Stadthalle Göttingen statt und ist über den Bahnhof Göttingen mit der Deutschen Bahn bequem und umweltfreundlich erreichbar. Dafür kann ein spezielles Veranstaltungsticket bei der Deutschen Bahn gebucht werden.

Anmeldungen sind ab sofort unter dem nachfolgenden Link möglich.

Für etwaige Rückfragen steht Ihnen beim DStGB Claudia Held (claudia.held@dstgb.de; 0228/95962-11) zur Verfügung.