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Land Versorgt

2020-03-05
Reminder: Projekt "LandVersorgt“ – Kommunen können noch bis 31. März Skizzen einreichen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat sich zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Ziel gesetzt, die Versorgung ländlicher Räume in Deutschland mit guten Ideen zu stärken. Vor diesem Hintergrund fördert das BMEL modellhafte und innovative Projekte unter dem Titel „LandVersorgt – Neue Wege zur Nahversorgung in ländlichen Räumen“.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat sich zusammen mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Ziel gesetzt, die Versorgung ländlicher Räume in Deutschland mit guten Ideen zu stärken. Vor diesem Hintergrund fördert das BMEL modellhafte und innovative Projekte unter dem Titel „LandVersorgt – Neue Wege zur Nahversorgung in ländlichen Räumen“.

„Wir hoffen auf möglichst viele Bewerbungen von Kommunen, die innovative Ideen haben, die für eine bessere Versorgung der Bevölkerung in ländlichen Räumen sorgen und gleichzeitig das Miteinander in den Dörfern stärkt. Beispielsweise könnte ein Projekt Vernetzungsangebote für Mahlzeitendienste damit verknüpfen gleichzeitig regionale Produkte an den Kunden auszuliefern, der nach erfolgter Lieferung gleichzeitig sein Paket an die Vernetzungsstelle mitgeben kann. Das Vorhaben geht also über den klassischen Dorfladen hinaus. Finanziell gefördert werden Ideen in Kommunen, die multifunktionale, digitale Versorgungsansätze verfolgen, die heute in vielen Quartieren der größeren Städte selbstverständlich sind“, so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg.

Ein wesentliches Element einer guten Daseinsvorsorge und sozialer Teilhabe sind funktionierende Nahversorgungsstrukturen. Besonders im ländlichen Raum sind diese aber vielfach nicht gewährleistet, so dass die Nahversorgungsbedarfe vor Ort nicht mehr gedeckt werden können. Kleinere Geschäfte des Lebensmitteleinzelhandels bis 400 m² Verkaufsfläche, die eine besondere Rolle für die Nahversorgung im ländlichen Raum spielen, verschwinden zunehmend. Oft liegt dies darin begründet, dass diese aufgrund der Marktkonkurrenz nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind oder die Unternehmensnachfolge nicht gesichert ist. Für die mobile Bevölkerung ist der Verlust dieser Dorfläden weniger dramatisch, da sie häufig verkehrsgünstig gelegene Discounter und Supermärkte mit vielfältigeren und preisgünstigeren Angeboten die attraktivere Alternative zu dem Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs sind. Für einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung trifft dies jedoch nicht zu. Aus diesem Grund bedarf es wirtschaftlicher, zukunftssicherer Lösungen für diese Kommunen. Landsberg weiter: „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland fangen mit einer Sicherstellung der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs an. Das Programm „LandVersorgt“ bietet einen finanzielle Unterstützung an, um Projekte der „Dableibevorsorge“ in ländlichen Räumen ins Rollen zu bringen.“

Alle interessierten Kommunen können noch bis zum 31. März 2020 ihre Ideen einreichen. Gefördert wird die Erarbeitung einer begrenzten Anzahl von Projektkonzepten, die im bundesweiten Maßstab Modellcharakter haben. Im Anschluss daran werden umsetzungsfähige Projektkonzepte ausgewählt, welche die Nahversorgungssituation in ländlichen Kommunen mit neuartigen Ideen verbessern.

Das Modell- und Demonstrationsvorhaben „LandVersorgt“ wird vom BMEL sowie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert.

Foto: © Ingo Bartussek-Fotolia.com

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