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2021-01-19
aufruf: Netzwerk "engagierte Städte"
© DStGB

Städte, und Gemeinden in ganz Deutschland können ab sofort ihr Interesse anmelden und sich dem Netzwerkprogramm »Engagierte Stadt« anschließen. Engagierte Städte entstehen dort, wo sich überzeugte Menschen aus gemeinnützigen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmen gemeinsam dafür einsetzen, gute Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort zu schaffen. Aktuell gibt es bundesweit 73 Engagierte Städte. 2021 soll das seit sechs Jahren existierende Netzwerk auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen.

Am Interessenbekundungsverfahren 2021 können Städte, Gemeinden und Stadtteile teilnehmen mit einer Einwohnerzahl von 10.000 bis 250.000. Vorausgesetzt wird eine Kooperation zwischen Akteur*innen aus der kommunalen Verwaltung und der Zivilgesellschaft sowie optional aus der Wirtschaft. Gemeinschaftliche Interessenbekundungen sind vom 13. Januar bis zum 10. März 2021 hier möglich.

Seit 2015 fördert das Netzwerkprogramm »Engagierte Stadt« den Aufbau bleibender Engagementlandschaften in ausgewählten Städten und Gemeinden Deutschlands. Seitdem sind belastbare und gut aufgestellte Netzwerke in den beteiligten Städten entstanden. Die Bedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort haben sich nachweislich verbessert. Seit 2020 öffnet sich das Netzwerkprogramm für neue Städte und Partnerschaften.

Mit dem Interessensbekundungsverfahren 2021 soll es auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen. Im Städte-Netzwerk steht die Skalierung und Vernetzung im Vordergrund: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vernetzen sich in städteübergreifenden Partnerschaften, lernen von- sowie miteinander und werden in ihrer Arbeit vor Ort durch professionelle Prozessberatung unterstützt. Das Netzwerk bietet ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und der Zusammenarbeit der Engagierten Städte miteinander. Engagierte Städte profitieren vom Austausch erprobter Praxislösungen und der Vielfalt lokaler Konzepte. Sie sind Teil eines Netzwerks, das gelungene Praxis vor Ort sichtbar macht und mit starken Partner*innen bürgerschaftliches Engagement auf allen Ebenen stärkt.

Das Programm wird durch ein Konsortium von Partner*innen auf der Bundesebene getragen, dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, die Breuninger Stiftung, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung angehören.

Der DStGB ist neuer Partner des Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ und ruft die Städte und Gemeinden auf, sich am Interessensbekundungsverfahren zu beteiligen.

Foto: © DStGB

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