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2011-09-07
Energiewende nur mit Städten und Gemeinden erreichbar!
„Die Energiewende kann nur mit den Kommunen, ihren Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft gemeinsam umgesetzt werden. Alle Akteure müssen zusammenarbeiten: Die Stadtwerke, die großen Energieversorger, die Kommunen und die Bürger. Dies betrifft den Umbau des Energiesystems ebenso wie die Einhaltung der Klimaschutzziele“, darauf wies der Erste Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der Bautzener Oberbürgermeister Christian Schramm heute im Anschluss an die Sitzung des Hauptausschusses in Dresden hin. 
Bildquelle: Getty Images 
Die Energieversorgung der Zukunft ist dezentral und kommunal. Den Städten und Gemeinden kommt eine Schlüsselrolle beim Ausbau der dezentralen Energieerzeugung und -versorgung unter verstärkter Nutzung der Potenziale der Erneuerbaren Energien zu.

Mit der Energiewende ergibt sich die einmalige Chance gemeinsam mit der Wirtschaft, den Kommunen und den Bürgern in die Zukunft zu investieren. Das bedeutet nicht zuletzt eine Stärkung der regionalen Wertschöpfung in dem viele Investitionen auch von regionalen Akteuren getätigt werden. Ein wirkungsvoller Ansatz können regionale Energiebündnisse zum Beispiel aufbauend auf kooperativen Ökonomien wie Genossenschaften sein.

„Damit die Energiewende ein Erfolg wird, werden wir alle Ressourcen der alternativen Energieerzeugung mobilisieren müssen. Hier darf jedoch kein Missverhältnis zwischen zentralen, großindustriellen Anlagen und dezentralen Anlagen von Privaten, Stadtwerken, interkommunalen Gemeindewerken oder Bürgerkraftwerken entstehen“, sagte Schramm.

„Der verstärkten Energieeinsparung und der Steigerung der Energieeffizienz kommt bei der Einhaltung der Klimaschutzziele eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere die energetische Sanierung im Gebäudebestand ist ohne eine massive Aufstockung der öffentlichen Förderung nicht zu leisten“, hob Schramm hervor. Allein mehr als 170.000 öffentliche Gebäude seien in der Hand der Kommunen.

Pressemitteilung Nr. 30/2011
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