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2011-11-30
Folgen des demografischen Wandels für die Zukunft des Wohnens
Bundeskongress „Gemeinschaftlich Wohnen in Stadt und Quartier“ am 5. Dezember 2011 in Berlin

Die kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – laden am 5. Dezember 2011 zum ersten gemeinsamen Bundeskongress zum Thema „Gemeinschaftlich Wohnen in Stadt und Quartier“. Die eintägige Veranstaltung findet in Berlin statt, erwartet werden namhafte Referenten aus Forschung, Wohnungswirtschaft und Kommunen.

Vitale Seniorinnen und Senioren prägen das öffentliche Leben und bereichern die Gesellschaft. Der demografische Wandel wird oftmals nur als Herausforderung diskutiert, bietet aber auch die Gelegenheit für ein Mehr an Verantwortungsübernahme, ein Mehr an Zusammenhalt und gegenseitiger Fürsorge. Gemeinschaftlich und eigenverantwortlich älter werden, ohne Vereinsamung, Pflegedienst und Liefermahlzeiten sind Wünsche, die dazu führen, dass ältere Menschen sich in Nachbarschaftshilfen, Mehrgenerationenhäusern und Senioren-WGs zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung zusammenfinden.  

Im Rahmen des Bundeskongresses werden Projekte und Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet praxisnah vorgestellt, die in städtischen Quartieren und im ländlichen Raum erfolgreich dazu beitragen, ein neues Miteinander im Alter und zwischen den Generationen zu gestalten. Dabei kommen kommunale Praktiker sowie Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg GmbH zu Wort, durch deren maßgebliche Unterstützung gemeinschaftliche Wohnprojekte Realisierung fanden. Zugleich beschreiben Vertreter von Nachbarschaftsinitiativen ihre ganz eigenen, oftmals auch zwischenmenschlichen Alltagsherausforderungen und stellen klar, dass sie das aktive Miteinander nicht mehr missen wollen.

Welche Rahmenbedingungen und Konzepte des kommunalen Handels resultieren aus diesen Praxisbeispielen? Was müssen Kommunen leisten, um eine lebenswerte Gestaltung des dritten Lebensabschnitts zu ermöglichen? Welche Aspekte sind für die Wohnungswirtschaft relevant und realisierbar? Barrierefreiheit, Wohnungsdesign für alle, Informations- und Beratungsangebote sowie Wohnmodelle für Hochbetagte werden betrachtet. Es soll unter anderem deutlich werden, dass gemeinschaftliche Wohn- und Lebensformen im Alter ein Umdenken erfordern und auch ohne finanzielle Förderung durch die Kommunen möglich sind.

Der Bundeskongress ist eine Veranstaltung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Bundeskongress „Gemeinschaftlich Wohnen in Stadt und Quartier“ findet statt:
Montag, 5. Dezember 2011
10 – 16 Uhr
Hessische Landesvertretung
In den Ministergärten 5
10117 Berlin

Pressevertreter sind herzlich zum Kongress eingeladen. Um Voranmeldung per E-Mail: caroline.uhlig@complangmbh.de wird gebeten. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programmflyer.

Gemeinsame Pressemitteilung vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, Seutschem Städtetag und Deutschem Landkreistag

Kontakt:

Deutscher Städtetag, Volker Bästlein, Pressesprecher, Tel.: 0 30/3 77 11-130
Deutscher Landkreistag, Dr. Markus Mempel, Pressesprecher, Tel.: 0 30/59 00 97-312
Deutscher Städte- und Gemeindebund, Franz Reinhard Habbel, Pressesprecher, Tel.: 0 30/7 73 07-225

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