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2011-02-16
Kommunen werben für Kinderlärm
Berlin/Passau - Die Kommunen werben um mehr Verständnis für Kinderlärm. Die Bundesregierung will Klagen wegen Kinderlärms durch eine Änderung des Immissionsschutzgesetzes erschweren.
„Wir müssen die Rahmenbedingungen für Kinder verbessern, denn ohne sie wird unsere Gesellschaft keine Zukunft haben. Dafür müssen auch ruhebedürftige Senioren Verständnis haben, zumal Kindergärten in der Regel nur bis zum frühen Abend betrieben werden“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, gestern zur PNP und warnte vor einem Konflikt „alt gegen jung“, der nicht herbeigeredet werden dürfe. Landsberg beklagte „eine beängstigende Streitlust und Prozessfreude von Nachbarn“, die Kinderlärm als Störung empfinden: „Jeder will den Kindergarten um die Ecke, aber nicht in direkter Nachbarschaft.“

(Artikel erschienen in der Passauer Neuen Presse vom 16. Februar 2011)
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