aktuelles

2010-08-09
Landsberg: "Der Bürger erlebt den Staat nicht im Fernsehen, er erlebt ihn in seiner Stadt"
Im "Interview der Woche" mit dem Sender SWR2 äußert sich Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, zur finanziellen Situation der Kommunen und der Gefahr einer daraus resultierenden Politikverdrossenheit. Städte und Gemeinden seien der Ort, an dem Bürgerinnen und Bürger ihren Staat unmittelbar erleben und wo die Folgen der Finanznot für sie sichtbar würden. Dies könne dazu führen, dass die Menschen sich nicht mehr engagieren, da nichts mehr zu gestalten sei.
Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäfts- führer des DStGB

Als mögliche Auswege aus der prekären finanziellen Situation sieht Landsberg eine Stärkung der Gewerbesteuer durch Einbeziehung der freien Berufe und eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit, um Effizienzpotentiale zu nutzen. Außerdem müssten gesamtgesellschaftliche Aufgaben, wie etwa der Ausbau der Kinderbetreuung, auch gesamtgesellschaftlich gelöst und entsprechend finanziert werden. Kommunen würden unter den immer höheren Sozialausgaben leiden, so Landsberg.

Das komplette Interview steht unten auf dieser Seite zum Nachhören und Nachlesen zur Verfügung. 



Cookies optimise the provision of our services. By using our services you agree that we use cookies.