aktuelles

2010-08-17
Reform der Grundsteuer
Eine Reform der Grundsteuer ist überfällig. Die überkommenen Einheitswerte, die immer noch die Bemessungsgrundlage der Steuer bilden, sind bei weitem nicht mehr zeitgemäß. Sie haben sich auf Grund der weit zurückliegenden Bezugszeitpunkte 1935 (neue Länder) und 1964 (alte Länder) zum Teil extrem weit von den realen Werten der Grundstücke entfernt. Dies kann dazu führen, dass etwa ein vor wenigen Monaten neu bebautes Grundstück einem Grundstück mit einem Gebäude der Baujahre 1935 bzw. 1964 gleichgestellt wird. 
Nachdem der Bundesfinanzhof das alte Verfahren zur Berechnung der Grundsteuer als verfassungswidrig kritisiert hat, ist nunmehr weitere Bewegung in die Debatte um die erforderliche und geplante Grundsteuerreform gekommen."Die Grundsteuer sollte nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs so reformiert werden, dass sich das Aufkommen zugunsten der Kommunen deutlich verbessert", sagte Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes,  im Gespräch mit dem Handelsblatt. Der vollständigen Artikel steht auf der Homepage des Handelsblatt zum Nachlesen zur Verfügung.
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