aktuelles

2012-12-10
DStGB warnt vor Reformstau bei der Energiewende
Warnung vor Reformstau im Wahljahr bei der Energiewende - Strompreishysterie vermeiden. Gespräch der Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) mit DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg.
Foto: BMU / Hiss

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor einem Reformstau bei der Energiewende im Wahljahr 2013 gewarnt. Die Energiewende ist noch lange nicht gelungen, sondern erfordert grundlegende Reformen, die keinen Aufschub dulden. Sie ist eine Operation am offenen Herzen der drittgrößten Volkswirtschaft der Erde. Wenn sie gelingt, wird Deutschland seine führende Position in der Umwelt- und Energietechnologie behaupten und damit Wohlstand und Arbeitsplätze sichern. Misslingt die Energiewende, wird das gravierende Wohlstandsverluste, höhere Arbeitslosigkeit und Wettbewerbsnachteile für die deutsche Industrie zur Folge haben. Deswegen muss jetzt gehandelt werden.

Dazu gehört mehr Markt- und weniger Planwirtschaft, die Überarbeitung des Fördermechanismus, damit die Energiepreise nicht aus dem Ruder laufen. Der Netzausbau muss konsequent vorangetrieben und die Betreiber konventioneller Kraftwerke brauchen Investitionssicherheit. 

(...)

Das vollständige Statement zur Energiewende von Dr. Gerd Landsberg kann unten als PDF-Dokument heruntergeladen werden.