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2016-02-19
Integration entscheidet sich in den Kommunen
© WoGi - Fotolia.com
Ein Positionspapier mit Forderungen an die Bundes- und Landesregierung zur Integration von Flüchtlingen hat das Präsidium des Niedersächsischen Städtetages (NST) in seiner Sitzung in Einbeck am 18.02.2016  einstimmig beschlossen.

Das Papier war am Vortag in einer Tagung der Bürgermeister des kommunalen Spitzenverbandes intensiv beraten worden. Es beschreibt aktuelle Statistiken zur Flüchtlingssituation in den Kommunen und zieht daraus Schlussfolgerungen für eine erfolgreiche Integration in den nächsten Jahren, die heute zwingend beginnen muss. Dafür seien keine Krisengipfel, sondern ein MarshallPlan erforderlich. „Die Integration der bei uns bleibenden Menschen ist eine einmalige gemeinsame Herausforderung für Bund, Länder und Kommunen. 2015 wurden rund 83.750 Personen auf die Städte und Gemeinden Niedersachsens verteilt, 2016 erwarten wir bis zu 132.500. Das zeigt: Integration ist keine Zukunftsaufgabe, sie beginnt jetzt vor Ort und ihr Erfolg entscheidet sich in den Städten und Gemeinden. Soll Integration gelingen, müssen die kommunalen Konzepte deswegen zwingend berücksichtigt werden“, so Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Präsident des NST.

(Die vollständigen Unterlagen finden sich unten zum Download.)

(© WoGi - Fotolia.com)

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