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Arbeitsmarkt

2017-11-03
Wirtschaftswachstum entlastet den Arbeitsmarkt - Chancen auch für Flüchtlinge
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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund bewertet es als eine positive Entwicklung und einen Erfolg kommunaler Integrationsarbeit, dass inzwischen mehr Flüchtlinge in Arbeit gebracht werden konnten als ursprünglich erwartet worden war. Diese positive Zeichen ist jedoch kein Anlass in den Anstrengungen nachzulassen und in den Irrglauben zu verfallen, dass mittelfristig die große Zahl der nach Deutschland geflüchteten in Arbeit gelangen werden.

Nach wie vor sind ein Großteil der Personen weder sprachlich noch beruflich ausreichend qualifiziert, um eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt zu finden. Hinzu kommt, dass nach wie vor weitere Flüchtlinge nach Deutschland kommen, wenn auch die Zahlen deutlich reduziert werden konnten. Allein für 2017 liegen die Schätzungen bei etwas 200.000 Personen. Notwendig ist es deshalb, die 2018 auslaufenden Integrationsmittel des Bundes für die Kommunen fortzuschreiben und auch die Wirtschaft noch viel stärker zu aktivieren, Ausbildungsplätze und berufsorientierende Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Niemand weiß wie sich die Konjunktur in den nächsten Jahren tatsächlich entwickeln wird. Sicher ist jedoch, umso größer die Qualifikation umso geringer fällt das Risiko aus, erwerbslos zu werden. Dies gilt für Flüchtlinge, aber natürlich auch für Deutsche.

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