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BR

26.03.2018
Städtebund rät notfalls zum Aufnahmestopp für Flüchtlinge 

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund beklagt eine ungleiche Verteilung von Flüchtlingen auf die Kommunen. Das führe zu Überforderungen. Notfalls sollen betroffene Kommunen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge verweigern.

Der Präsident des deutschen Städte- und Gemeidebundes, der Abensberger Bürgermeister Uwe Brandl, hat Verständnis: Wenn eine Kommune zu wenig Betreuungsmöglichkeiten für die zugewiesenen Flüchtlinge habe, sei die Integration gefährdet, sagte er dem BR. In Bayern habe zwar noch kein Ort einen Aufnahmestopp beantragt, aber: "Es gibt durchaus Rückmeldungen von Gemeinden, die sagen: Wir können nicht mehr. Bei uns sind die Kapazitäten zum Beispiel bei Schulen oder Kindergärten völlig erschöpft. Bitte helft uns."