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2015-03-05
2,5 Millionen Familien haben einen Migrationshintergrund
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im Jahr 2013 in Deutschland 8,1 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern. Davon hatten gut 2,5 Millionen Familien einen Migrationshintergrund, teilte das Statistische Bundesamt unter Berufung auf Ergebnisse des Mikrozensus am Dienstag mit. Somit hatte fast jede dritte Familie (31 %) ausländische Wurzeln. Für den DStGB ist dies ein weiteres Zeichen dafür, dass die Bemühungen um die Integration dieser Familien nicht nachlassen dürfen.

Für die Statistiker ist ein „Migrationshintergrund“ gegeben, wenn  mindestens ein im Haushalt lebender Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten hat oder Spätaussiedler ist. Die vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen ergeben sich den Ergebnissen des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Deutschland.

Im Vergleich zu 2005 – hier wurde erstmals der Migrationsstatus im Mikrozensus abgefragt – hat sich die Zahl der Familien mit Migrationshintergrund um 131 000 erhöht (2005: rund 2,4 Millionen). Der Anteil der Familien mit Migrationshintergrund an allen Familien betrug damals 27 %. Die Gesamtzahl der Familien mit minderjährigen Kindern ist im Vergleich zu 2005 hingegen gesunken, und zwar um 837 000. Damals gab es noch 8,9 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern in Deutschland

Quelle: www.destatis.de Mitteilung vom 03.02.2015

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