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EU-Kommission

2020-02-27
Europäische Kommission reagiert auf Corona-Virus
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Die Kommission hat ein neues Hilfspaket zur Bekämpfung des Corona Virus angekündigt, um „weltweit für mehr Vorsorge und Vorbeugung sowie für die Eindämmung der Ausbreitung des Virus zu sorgen.“ Die von der EU bereitgestellten Mittel sollen sich auf die Erforschung des Virus und die Methoden zur Behandlung der Erkrankten konzentrieren. Das Hilfspaket umfasst Mittel in Höhe von 232 Mio. Euro.

Im Einzelnen sollen

a)    114 Mio. Euro als Unterstützung an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen, insbesondere für den globalen Vorsorge- und Bereitschaftsplan. Damit soll die Arbeit an der Notfallvorsorge und -bewältigung in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen und geringer Widerstandsfähigkeit gestärkt werden. Zum Teil wird für die Bereitstellung dieser Mittel die Zustimmung der EU-Haushaltsbehörden benötigt;

b)    15 Mio. Euro sollen in Afrika bereitgestellt werden, unter anderem dem Institut Pasteur in Dakar, Senegal, zur Unterstützung von Maßnahmen wie Schnelldiagnose und epidemiologischer Überwachung;

c)    100 Mio. Euro in dringend notwendige Forschung im Zusammenhang mit Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung investiert werden. 90 Mio. Euro davon werden der Initiative Innovative Arzneimittel, einer Partnerschaft zwischen der EU und der Arzneimittelindustrie, zugutekommen;

d)    3 Mio. Euro für den Rücktransport von EU-Bürgern aus Wuhan (China) im Rahmen des Katastrophenschutzverfahren der EU ausgegeben werden.

Weitere Informationen
Fragen und Antworten – Reaktion der EU auf Covid-19
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_20_307
(Englisch)

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