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Waldsterben

2019-10-22
Wald im Klimawandel Aktionsplan von Bund und Ländern erforderlich
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Die Situation in den Wäldern wird immer dramatischer. Stürme, Hitze, Dürre mit einhergehender rasanter Aus¬breitung von Schädlingen haben in unseren Wäldern schwere Schäden angerichtet. Für die Jahre 2018 und 2019 geht das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) von einer Menge an Kalami¬tätsholz von ca. 105 Mio. Festmeter (fm) aus. Das Über¬angebot an Holz sorgt für einen drastischen Preisverfall auf dem Holzmarkt (bis 2018: 80-100 Euro/fm Fichte; 2019: 30-35 Euro/fm). Dem stehen Aufarbeitungskosten von rd. 25 Euro/fm gegenüber. Die Neuanlage von Wald ist dadurch nicht mehr zu finanzieren. Aktuelle Zahlen des BMEL beziffern die durch den schadensbedingten Einschlag von Kalamitätshölzern und durch vertrock¬nete Kulturen entstandene Freiflächen mittlerweile auf 180.000 Hektar. Deutschland verzeichnet die meisten Waldbrände seit 15 Jahren und mit 2.349 Hektar die größte Waldbrandfläche seit 26 Jahren.

Der Gemeinsame Forstausschuss der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände "Deutscher Kommunalwald " hat in einem Fachgespräch mit dem Bundesministerium sein umfangreiches Positionspapier vorgestellt.

STÜRME, HITZE, DÜRRE, BORKENKÄFERKALAMITÄT, WALDSTERBEN 2.0
Ohne starke Wälder kein Klimaschutz
der Kommunalwald braucht Hilfe!
AKTIONSPLAN VON BUND + LÄNDERN ERFORDERLICH!

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