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2016-11-24
Neues KfW-Zuschussportal: Einfachere Antragstellung für Förderung des Einbruchschutzes
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Die Kreditanstalt für den Wiederaufbau (KfW) hat ein neues Online-Zuschussportal eingerichtet. Mit diesem können auf einfacherem Wege Förderzuschüsse, insbesondere für Sicherungs-Maßnahmen an bestehenden Wohngebäuden zum Schutz vor Einbrüchen beantragt, Anfragen gestellt und auf die Antragsunterlagen zugegriffen werden. Eine Registrierung im Portal ist auch ohne Antragstellung möglich. Aus kommunaler Sicht sind finanzielle Förderprogramme für Haus- und Grundstückseigentümer und Mieter, wie das der KfW, eine sinnvolle Option, um sich vor Einbrüchen besser schützen zu können und sollten daher stärker in Anspruch genommen werden. Wichtige Hinweise enthält das gemeinsame Faltblatt „Einbruchschutz zahlt sich aus“, das der DStGB gemeinsam mit dem Deutschen Forum für Kriminalprävention (DFK) herausgegeben hat.

Das neue KfW-Zuschussportal ist unter www.kfw.de/zuschussportal abrufbar. Damit ist das Verfahren der Antragstellung, insbesondere auch für Maßnahmen zum Einbruchsschutz an Wohngebäuden für Mieter und Eigentümer optimiert und vereinfacht worden.

Unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/ sind zudem Hinweise zu Sicherungsmaßnahmen gegen Einbrüche und Informationen über den Umfang von Fördermaßnahmen und zur Antragstellung abrufbar.

Damit das KfW-Zuschussportal genutzt werden kann, ist eine kurze Registrierung notwendig. Eine Registrierung im Portal ist auch ohne Antragstellung möglich. Erläuterungen für die Nutzung und Ausblick zum Zeitplan gibt es hier https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Zuschussportal/. Hier wird auch noch ein Hinweis für die Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen aufgenommen.

Anmerkung

Der DStGB hat angesichts des starken Anstiegs der Wohnungseinbruchszahlen Positionen und Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen veröffentlicht (vgl. Positionspapier „Innere Sicherheit stärken- Radikalisierung nachhaltig bekämpfen“). Wichtige Hinweise enthält das gemeinsame Faltblatt „Einbruchschutz zahlt sich aus“, das der DStGB gemeinsam mit dem Deutschen Forum für Kriminalprävention (DFK) herausgegeben hat. Neben präventiven und repressiven Maßnahmen von staatlicher Seite sind aus kommunaler Sicht auch die Haus- und Grundstückseigentümer gefordert, geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei sollten finanzielle Förderprogramme, wie das der Kreditanstalt für den Wiederaufbau (KfW), stärker in Anspruch genommen werden. 

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