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2014-06-25
Nr. 123 - Bevölkerungsschutz in Städten udn Gemeinden
Bilder von Terroranschlägen und Naturkatastrophen prägen weltweit die Nachrichten und erinnern uns daran, dass auch bei uns in Deutschland katastrophale Situationen entstehen können. So etwas ist nie gänzlich auszuschließen. Allerdings stehen uns eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, um solche Szenarien unwahrscheinlicher zu machen und uns für den Fall, dass sie dennoch passieren, möglichst gut vorzubereiten. So war auch gute Vorbereitung mit ein Grund dafür, dass die Schäden der Flutkatastrophe von 2013 durch das Zusammenwirken vieler Helfer und Organisationen nun besser begrenzt werden konnten, als dies beispielsweise beim verheerenden Hochwasser des Jahres 2002 der Fall war.
Download der DStGB-Dokumentation Nr. 123 siehe unten.

Für den DStGB ist der Schutz der Bevölkerung in den Städten und Gemeinden weiterhin ein sehr wichtiges Thema. Er hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die vorliegende Dokumentation erstellt, um den Kommunen kommunalrelevantes Wissen über Strukturen und Handlungsempfehlungen kompakt zur Verfügung zu stellen.

Gegenüber der DStGB-Dokumentation Nr. 60 aus dem Jahr 2006 konnten wir dabei nun viele neue Entwicklungen berücksichtigen, die für den Aufbau besserer Strukturen der Sicherheit immer wichtiger werden. So haben sich zum Beispiel durch den Klimawandel wetterbedingte Risiken erhöht. Gleichzeitig wurden aber auch neue Methoden entwickelt, um Risiken besser identifizieren und hierauf aufbauend gezielter Maßnahmen entwickeln zu können.

Der demografische Wandel schreitet voran und wirft auch für das Ehrenamt bei den Freiwilligen Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz die Frage auf, wie wir unser bewährtes Sicherheitssystem in Deutschland zukunftsfest weiterentwickeln können.

Schließlich entwickelt sich die Einschätzung der örtlichen Sicherheitsstrukturen zunehmend zu einem Standortfaktor, den die Unternehmen und die Bevölkerung bei Standortentscheidungen mitberücksichtigen. Vor diesem Hintergrund will der DStGB gemeinsam mit dem BBK auf allen Ebenen das Bewusstsein für die Gefahren, aber auch für die Möglichkeiten der praktischen Vorbereitung auf den Ernstfall schärfen. Dass dabei auch gegenüber dem kreisangehörigen Bereich Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden, soll keineswegs die in den jeweiligen Ländern bestehende Verteilung der Zuständigkeiten in Frage stellen. Auf die vor Ort bestehenden Regelungen wird generell verwiesen.

Der Text gibt aus der Fülle diesbezüglicher Empfehlungen einen auf die Relevanz für Verantwortliche in den Kommunen fokussierenden Ausschnitt wieder und soll somit letztlich einen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgern erbringen.

Für die gute Zusammenarbeit im Interesse der Verbesserung der Strukturen im Bevölkerungsschutz vor Ort danken wir Herrn BBK-Präsidenten Unger und allen weiteren Beteiligten im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

(DStGB)

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