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2015-05-20
Rege Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus
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Bei den UN-Wochen gegen Rassismus vom 16.-29. März 2015 fanden erstmals über 1.400 Veranstaltungen statt, an denen über 100.000 Personen in mehr als 300 Städten und Gemeinden teilnahmen. Angesichts der in den letzten Monaten zunehmenden Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte begrüßt es der DStGB, dass in diesem Jahr auf über 250 Veranstaltungen ein Bürgerdialog zur Versachlichung der Diskussion zu Asyl- und Flüchtlingsthemen ermöglicht wurde. Bürgermeister, Staatssekretäre und Minister nahmen in zahlreichen Moscheegemeinden am Freitagsgebet teil und sprachen dort zu den UN-Wochen.

Der Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus, Fritz Pleitgen, hat sich insbesondere für ein stärkeres Engagement von Schulen und Medien eingesetzt. So haben sich im Jahr 2015 etwa 200 Schulen mit den UN-Wochen gegen Rassismus befass – das sind mehr als im vergangenen Jahr.

Der Vorsitzende der neu gegründeten Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, Dr. Theo Zwanziger, trat im Anschluss an die diesjährige Woche gegen Rassismus dafür ein, das Engagement gegen Rassismus als eine große Herausforderung für alle Gruppen der Gesellschaft zu betrachten und  das Engagement über die UN-Wochen hinaus im ganzen Jahr zu verstärken. Angesichts der in den letzten Monaten zunehmenden Anschläge gegen Flüchtlingsunterkünfte, Moscheen und Synagogen und die Demonstrationen der Pegida sei sichtbar geworden, dass der Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft komme.

Der DStGB hatte wiederholt auf die Aktivitäten zum „internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus" hingewiesen und dabei das wichtige Engagement für Toleranz und gegen Ausgrenzung begrüßt.

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