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2012-04-12
Verein(t) gegen Rechtsextremismus

Rechtsextremismus ist für die Städte und Gemeinden kein zu vernachlässigendes Randproblem, sondern ein Problem in der Mitte der lokalen Gesellschaft. Die Bekämpfung von extremistischen Erscheinungsformen ist eine besonders wichtige und drängende politische Aufgabe.

Auch der Sport, insbesondere der organisierte Sport mit seinen 91.000 Vereinen, ist davon betroffen. Rechtsextreme gründen nicht nur eigene Vereine oder organisieren Turniere, sie werden auch ehrenamtlich in Sportvereinen tätig und trainieren Kinder und Jugendliche. Andererseits besitzt der Sport ein hohes Potential, um präventiv gegen Extremismus und sozialschädliches Verhalten zu wirken. Denn dort ist rund die Hälfte aller 16- bis 25-Jährigen aktiv. Die Sportvereine haben damit die große Chance, etwas gegen Extremismus und Diskriminierung in unserer Gesellschaft zu tun.

Sport und Politik haben deshalb im Januar 2011 die gemeinsame Initiative „Foul von Rechtsaußen - Sport und Politik verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde" gestartet. Diese Initiative, die auch vom Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt wird, will dazu beitragen, dass es flächendeckend Ansprechpartner und Unterstützungsangebote für diese wichtige Aufgabe gibt.

Nähere Informationen zu der Kampagne können auf der Homepage von Verein(t) gegen Rechtsextremismus abgerufen werden.

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