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2015-03-03
Memorandum zum Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen unterzeichnet
Bei einem Spitzengespräch am 23.02.2015 in Berlin haben die Mitglieder des „Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen“ im Beisein von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks ein Memorandum über Ziele, Arbeitsauftrag und zukünftige Struktur des Bündnisses unterzeichnet.

Das Bündnis, dem auch der DStGB angehört, versteht sich als Prozess und arbeitet in vier Handlungsfeldern:

  • Stärkung der Investitionen in den Wohnungsbau
  • Senkung der Baukosten
  • Altersgerechter Umbau im Quartier
  • Soziales und klimafreundliches Wohnen und Bauen.

Hintergrund:

Die Bezahlbarkeit des Wohnens ist eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Städte und Gemeinden. Die aktuelle Situation am Wohnungsmarkt stellt die Wohnungs- und Baupolitik dabei vor große Herausforderungen. In vielen Wachstumsregionen ist es zunehmend schwerer geworden, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Wohnen gehört aber zu den Grundbedürfnissen der Menschen und muss bezahlbar bleiben. Deshalb haben sich Bund, Länder, Kommunen und Verbände im Sommer 2014 im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen zusammengeschlossen. Mit dem am vergangenen Montag unterzeichneten Memorandum haben die Bündnispartner erklärt, dass sie unter Berücksichtigung der Kompetenzordnung im Rahmen ihrer spezifischen Instrumente und Möglichkeiten die Rahmenbedingungen für den Bau und die Modernisierung von Wohnraum in guter Qualität vorzugsweise im bezahlbaren Marktsegment verbessern und wirkungsvoll zur Angebotsausweitung in den Ballungsgebieten mit Wohnraummangel beitragen wollen.

Die Bündnispartner streben darüber hinaus gemeinsam die Deckung des Wohnungsbedarfs durch Neubau sowie Aus- und Umbau oder Modernisierung bestehender Gebäude an. Der sozialen Wohnraumförderung soll dabei eine besondere Bedeutung zukommen. Darüber hinaus haben sich die Bündnispartner zur intensiven Zusammenarbeit verpflichtet, damit die vereinbarten Ziele erreicht und die notwendigen Maßnahmen umgesetzt werden können.