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Windausbau

2019-08-14
FA Wind: Starker Einbruch des Windausbaus im 1. Quartal
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Die ersten drei Monate des Jahres 2019 dürften das mit Abstand ausbauschwächste erste Quartal in diesem Jahrtausend sein. Dies lässt sich aus der Datenlage im Marktstammdatenregister schließen, welche die Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) ausgewertet hat. Lediglich 41 Windenergieanlagen mit 134 MW Leistung gingen von Januar bis März bundesweit ans Netz. Damit liegt der Zubau fast 90 Prozent unter dem Niveau des jeweils ersten Quartals in den vorangegangenen drei Jahren.

Der drastische Einbruch ist der vorläufige Tiefpunkt einer bereits seit einem Jahr stark rückläufigen Ausbauentwicklung, die sich von Quartal zu Quartal zugespitzt hat. Im zweiten Quartal 2018 lag der Windenergie-Ausbau um ein Drittel unterhalb des Durchschnitts des gleichen Zeitraums der Vorjahre (2015-2017) und sank weiter um Dreiviertel im letzten Quartal 2018. Der bislang größte Rückgang zeigt sich für das erste Quartal 2019, in dem die Neuanlagenleistung nur noch 13 Prozent dessen erreichte, was innerhalb der ersten Quartale der Jahre 2016 bis 2018 ans Netz ging.

Die Genehmigungslage hat sich hingegen leicht verbessert: Im ersten Quartal 2019 wurden 111 neue Windturbinen (413 MW) immissionsschutzrechtlich genehmigt. Gegenüber den Vergleichszeiträumen in den Jahren 2018 und 2017 bedeutet dies einen Anstieg um 33 Prozent. Allerdings lässt sich daraus noch kein signifikanter Aufwärtstrend ableiten, da in den letzten vier Quartalen die Entwicklung eher von Wellenbewegungen geprägt war.

Die FA Wind Analyse kann unter www.fachagentur-windenergie.de heruntergeladen werden.

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