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Veranstaltungsort

2019-05-22
Photovoltaik im urbanen Raum
Veranstaltungsdatum: 2019-05-22
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Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) veranstaltet am 22. Mai 2019 in Paris eine Konferenz zum Thema "Photovoltaik im urbanen Raum".

In Deutschland und Frankreich zeugt die Zunahme der Anzahl der Solarkataster und Initiativen zur Förderung der Entwicklung der Photovoltaik in urbanen Gebieten von der führenden Rolle, die die Städte bei der Energiewende und im Kampf gegen den Klimawandel spielen wollen. Unter anderen haben sich zum Beispiel Paris, Berlin, Bordeaux und Frankfurt bereits 2015 auf dem Gipfel der kommunal gewählten Amtsträger für Klimawandel am Rande der COP 21 verpflichtet, bis 2050 100% erneuerbare Energien zu erreichen.

Die Entwicklung von Photovoltaikanlagen in städtischen Gebieten - als kontinuierlicher und enklavefreier Komplex bestehend aus einem Zentrum mit hoher Konzentration an Arbeitsplätzen und Funktionen und einem Gürtel, dessen Bewohner von Natur aus vom Zentrum angezogen werden - beschleunigt sich umso schnell, da die Einspeisevergütungen und Referenzwerte für kaufpflichtige Dachanlagen in den letzten Jahren deutlich gesunken sind.

Vor diesem Hintergrund wird sich diese Konferenz auf Dachanlagen konzentrieren - ohne das Potenzial von Carports- oder kleine Freiflächenanlagen zu vernachlässigen. Nach der Diskussion über die Planung und Entwicklung von Photovoltaikanlagen in städtischen Gebieten werden wir dann die technischen Hindernisse während der Betriebsphase diskutieren.

Genauer möchte Das DFBEW die Möglichkeit zu einem deutsch-französischen Austausch entlang der folgenden Leitfragen anbieten:

● Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Photovoltaik im urbanen Raum in Deutschland und Frankreich?
●  Wo und wie kann die Entwicklung von Photovoltaik-Projekten in den urbanen und peri-urbanen Räumen befördert werden? Wann kommt der Eigenverbrauch in Frage?
● Welche technische, städtebauliche sowie architektonische Herausforderungen und Hindernisse tauchen auf und wie könnten sie überwunden werden?

Die Teilnahme an der Konferenz ist für Mitglieder des DFBEW, Behörden- und Pressevertreter (bei Vorlage eines gültigen Presseausweises) kostenlos.

Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 350 Euro pro Person (zzgl. MwSt.).


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