Statement

 Appelle zur Impfung gegen Corona und Grippe

Nach Auffassung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sind die niedergelassenen Ärzte, aber auch die Betriebsärzte organisatorisch und personell in der Lage, die jetzt notwendigen Grippeimpfungen, die Corona-Booster-Impfungen für Ältere sowie auch die noch ausstehenden Erst- und Zweitimpfungen durchzuführen. Man kann zudem nur an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich auch gegen Grippe impfen zu lassen, da anders als im letzten Jahr, als wegen des Lockdowns das Infektionsrisiko geringer war, wir dieses Jahr mit einer deutlichen Steigerung rechnen müssen.

Es war richtig, die Impfzentren zu schließen, da sie viele Millionen Euro zusätzliche Kosten verursachen, und zum Schluss die Nachfrage deutlich zurückgegangen ist. Gerade ältere Personen, bei denen die Booster-Impfungen in Betracht kommen, haben regelmäßig den Hausarzt ihres Vertrauens, an den sie sich zum Impfen wenden.

Natürlich müssen die Impfkampagnen fortgesetzt und intensiviert werden, denn nur, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen, haben wir mittelfristig die Chance, die Corona-Pandemie nachhaltig zu überwinden. Sollten Engpässe entstehen, besteht im Übrigen natürlich nach wie vor die Möglichkeit, die mobilen Impfteams zu verstärken oder auch einzelne Impfzentren wieder in Betrieb zu nehmen. In Nordrhein-Westfalen bereits teilweise erprobt, ist es gut und richtig, wenn auch eine Impfung in Apotheken möglichst flächendeckend ermöglicht wird. Das kann allerdings nur in solchen Apotheken realisiert werden, die auch die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen haben oder schaffen können.

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