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Nahverkehr

10.01.2017
Einheitliches e-Ticket: überfällig und gut!
© Kzenon - Fotolia.com
Nach einem Aktionsplan des Bundesverkehrsministeriums soll das elektronische Ticket bis 2019 die Papierfahrkarten in nahezu allen deutschen Städten überflüssig machen. Angestrebt wird ein einheitliches elektronisches Ticket für ganz Deutschland und für alle Verkehrsmittel - auch über einzelne ÖPNV-Verbünde und Unternehmen hinweg.

Der DStGB begrüßt das einheitliche und flächendeckende eTicket, weil es die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel komfortabler und einfacher macht. Durch die Digitalisierung im ÖPNV besteht die Chance, mehr Menschen zum Umstieg auf den ÖPNV zu bewegen, indem die Nutzung von Bus, U-Bahn oder Straßenbahn so einfach wird wie beim Auto. Das macht die Nutzung des ÖPNV und damit die Städte attraktiver! Zur Verbesserung des Angebots sollten weitere Mobilitätsdienstleistungen von der Fahrradvermietung über das Carsharing bis zur Abrechnung von Parkgebühren in das System integriert werden. Gut, dass die intensiven Arbeiten der letzten Jahre nun Früchte tragen. Die sog. Roadmap Digitale Vernetzung im Öffentlichen Personennahverkehr des Bundesverkehrsministeriums, an deren Erstellung der DStGB beteiligt war, sieht die Umsetzung des  bis 2019 vor.  Eine bundesweite Abrechnungszentrale soll aufgebaut und zwölf Vernetzungsprojekte im ÖPNV gefördert werden.

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