„Infrastruktur vor Ort“
Bauen.Sanieren.Investieren: Die neue „Stadt und Gemeinde digital“ ist online.
Ein Hoffnungsschimmer am Horizont: Die Autoren Dr. Scheller und Dr. Raffer vom Difu schreiben zum KfW-Kommunalpanel: Zwar setzte die kommunale Finanzkrise die Infrastruktur weiter unter Druck. ABER: Das Sondervermögen beflügelt die Investitionsplanungen.
Aber in welchem Umfang? Im Editorial unterstreicht Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger die Forderung des DStGB, die Mittel aus dem Sondervermögen für die Kommunen zu verdoppeln, um sich dem Wert des gefühlten Investitionsrückstands von über 231 Milliarden zumindest annähern zu können: „Wir fordern den Bund daher nachdrücklich auf, zusätzliche 65 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen dort bereitzustellen, wo sie ihre größte Wirkung entfalten können.“
Schauen wir in die Praxis: Eine „Baukasten für kommunale Partnerschaften“ bietet Tim-Oliver Müller vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie: „Wir sind überzeugt, dass sich die Bauaufgaben der kommenden Jahre besser bewältigen lassen, wenn Planung und Ausführung stärker zusammengedacht werden.“
Aus der kommunalen Sanierungspraxis im Schulsektor mit konkreten Beispielen berichtet Ariane Steffen vom dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren in Berlin mit ihrem Beitrag „Serielle Sanierung macht Schule“.
Carolin Friedemann von der Initiative Klimaneutrales Deutschland schreibt über die wirtschaftliche Seite der Energiewende und neue Spielräume für kommunale Haushalte: „Die Energiewende entwickelt sich für immer mehr Gemeinden von einer klimapolitischen Aufgabe zu einer wirtschaftlichen Chance.“