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logistik

2020-10-23
Logistikimmobilien aus kommunaler Sicht- Fallbeispiele und Erfolgsfaktoren
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Die Studie „Logistikimmobilien aus kommunaler Sicht – Fallbeispiele und Erfolgsfaktoren“ der Initiative Logistikimmobilien „logix“ umfasst nicht nur Zahlen und Fakten zu Ansiedlungsfragen in den Kommunen, sondern dient gleichzeitig als Unterlage und Trendgeber für betroffene Unternehmen und Kommunen. Im Mittelpunkt dieser Publikation stehen die Kommunen selber. Der Perspektivwechsel zeigt unterschiedliche Vorgehensweisen der Städte und Gemeinden im Umgang mit Ansiedlungsflächen und Umsetzungsprozessen. Die in der Studie vorgestellten Kommunen haben bereits eine oder mehrere Logistikimmobilien angesiedelt oder befinden sich im Ansiedlungsprozess dieser.

Was bewegt Kommunen zur Ansiedlung von Logistikimmobilien? Welche Herausforderungen und Probleme bringt der Prozess mit sich? Insgesamt sieben kommunale Vertreter*innen aus ganz Deutschland stellen in der Studie ihre angesiedelten und geplanten Logistikimmobilien vor und berichten über ihre Erfahrung. Logistik - der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland - ist unter anderem mit der Herausforderung konfrontiert, den Mehrwert einer Ansiedlung besonders bei dem Bürger*innen und kommunalen Vertreter*innen hervorzuheben und der steigenden Nachfrage nach Verteilungszentren gerecht zu werden.

Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Stefan Raetz, berichtet unter anderem in der Studie von seinen Erfahrungen zur Ansiedlung einer Logistikimmobilie. Rheinbach ist eine dynamische Stadt, lokalisiert vor den Toren Bonns und Kölns. Insgesamt 150 ha Gewerbefläche wurden während der Amtszeit des Bürgermeisters angesiedelt. Die daraus resultierenden Steuereinnahmen und entstandenen Arbeitsplätze treffen dabei auf Zufriedenheit der Bürger*innen.

Das aktuellste Projekt der Stadt Rheinbach, ist die Ansiedlung eines neuen Logistikzentrums. DHL baut im Rahmen eines Kontraktlogistikauftrages des Industrieunternehmens Eaton ein neues Logistikzentrum. Stimmen aus der Bevölkerung zeigten die Bedenken an der Ansiedlung eines solchen Logistikzentrums. Besonders der Befürchtung, dass durch die Ansiedlung eines neuen Logistikzentrums Lärm entstehe und das Stadtbild verbaut werde, wurde durch den Erfahrungswert entkräftet. Bürgermeister Raetz betont, dass bei der Umsetzung des Projektes bereits und immer noch Rücksicht auf die Bürger*innen genommen wird, besonders auf ein reibungsloses Funktionieren des Verkehrs und der Entwicklung eines Konzeptes. Dennoch sind vor allem regelmäßige Bürgerinformationen bezüglich der Thematik und der Entwicklung der Projekte unabdingbar.

Die Logix Initiative bietet eine Plattform für Informationen und Networking; zudem fördert sie den Dialog in Fachkreisen und der Öffentlichkeit über Formen und Ansiedlungsprozesse von Logistikimmobilien.

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