Nr. 38 - Saubere Kommune – Rote Karte gegen den wilden Müll

Die verschiedenen Maßnahmen der Kommunen sind Inhalt einer DStGB-Internetdatenbank (www.aktion-saubere-kommune.de) geworden, welche mittlerweile rund 370 Beispiele kommunaler Konzepte gegen wilden Müll umfasst. In diesem Infopool finden Städte und Gemeinden kostenlos zahlreiche Ideen und Umsetzungsvorschläge zur Handhabung der Müllproblematik. Ein bundesweiter Erfahrungstausch zwischen den Kommunen wird ermöglicht.

Im Rahmen der gemeinsamen Initiative des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der ASL wurde außerdem unter dem Motto „Kommunen pro Umwelt“ ein Wettbewerb „good practice“ ausgeschrieben: Beispielhafte Projekte und Konzepte von Kommunen im Einsatz gegen den wilden Müll sind mit einer Preisverleihung ausgezeichnet worden (s. hierzu den gesonderten Beitrag unter III., S. 5).

Mit der jetzt vorliegenden Dokumentation soll nicht nur dargestellt werden, mit welchen Mitteln die Kommunen das Problem des wilden Mülls in Angriff genommen haben. Durch die Auswertung der in der Datenbank vorhandenen Datensätze sollen gleichzeitig Anregungen gegeben werden, wie der zunehmenden Vermüllung unserer Städte und Gemeinden Einhalt geboten werden kann.

Die Beispiele belegen: Initiativen gegen den wilden Müll müssen nicht kostenaufwendig sein. Den wenigsten Kommunen steht ein Etat zur Verfügung, der es etwa erlaubt – wie jüngst die Berliner Stadtreinigung – sprechende Papierkörbe aufzustellen, die sich für den Mülleinwurf bedanken. Entscheidend ist in jedem Fall eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit. Nur dadurch kann eine Vielzahl von Personen angesprochen und somit eine effiziente Prävention bei der Müllbekämpfung erreicht werden.

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