Lima-Konferenz: Kommunen vom Klimawandel gefordert

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Der Report gibt die Ergebnisse des sogenannten IPCC-Sachstandsberichts („Weltklimabericht“) wieder und fasst dazu die mehreren tausend Seiten des aktuellen wissenschaftlichen Sachstands in der Klimaforschung zusammen. Der komplette Weltklimabericht ist für Städte und Gemeinden zwar in höchstem Maße relevant, in seinem Umfang aber schlicht zu umfangreich. Deshalb wurde aus dem Weltklimabericht das für die Kommunen relevante Grundlagenwissen herausgefiltert. Mit „Klimawandel: Was er für Städte bedeutet“ liegt damit erstmals eine Art Kurzfassung des Weltklimaberichts in deutscher Sprache und mit kommunalem Blickwinkel vor.

Entscheider in den Rathäusern müssen vorbereitet sein

Der Städtereport wird ganz bewusst zum Abschluss der UN-Klimakonferenz in Lima präsentiert, um deutlich zu machen: Klimaschutz findet vor Ort statt, in Städten und Gemeinden. Auch in Mitteleuropa wird der Klimawandel Städte und Gemeinden treffen. Überschwemmungen und Sturzfluten nach Starkregen, innerstädtische Hitzeinseln bei wochenlangen Hitzewellen aber auch der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas bei kommunalen Stadtwerken sind Themen, auf die Kommunalverwaltungen und Kommunalpolitiker vorbereitet sein müssen.

Kommunen sind Teil der Lösung

Um weltweit ehrgeizigere Klimaschutzziele zu erreichen und eine wirksame Klimaanpassung vor Ort vorzunehmen, sind die Kommunen ein wichtiger Teil der Lösung. Egal, ob es um eine neue Grünflächenplanung, den öffentlichen Nahverkehr oder die kommunale Beschaffung geht – das Thema Klima steht immer mit auf der Agenda. Dieser Verantwortung stellen sich die Kommunen. Mit dem Städte-Report zum Klimawandel bekommen die Städte und Gemeinden hierfür eine verlässliche, wissenschaftlich fundierte Argumentationshilfe für kommunale Entscheidungsprozesse in die Hand.

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