Mit Förderung des Radverkehrs die Lebensqualität in den Städten verbessern!

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Auf der Sitzung wurde Markus Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Endbach (Hessen) zum neuen Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. „Für ein Viertel aller Wege bis 3 Kilometer werden Pkw benutzt. Es ist ein Gewinn für die Umwelt, die Aufenthaltsqualität in den Städten und den Einzelhandel sowie für die Verkehrsteilnehmer selbst, wenn viele dieser Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, “ so Bürgermeister Schäfer. Es ist eine Aufgabe der Kommunen, hierfür die Bedingungen zu verbessern.

Der seit Jahren zu beobachtende Anstieg des Radverkehrs in Deutschland zeigt, dass sich die Mobilität verändert. Die Menschen wünschen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. Notwendig ist allerdings ein planerisches Umdenken, wie z. B. die Entwicklung von geschlossenen Radwegenetzen, überdachte Abstellflächen für Zweiräder, Aufladestationen für die rasant wachsende Zahl von Elektrorädern und die Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn.

Die aktuelle Diskussion um die Wirksamkeit von Umweltzonen zeigt, dass die Lösung nicht in der Regulierung des Individualverkehrs liegt, sondern darin, den Stadtverkehr mit Kraftfahrzeugen durch umweltfreundliche Mobilitätsformen zu ersetzen. Elektro- und Zweiradmobilität zu fördern ist das beste Mittel, die Feinstaubbelastung im Stadtverkehr zu reduzieren und die Lebensqualität gerade in Innenstädten zu steigern.

Die Förderung des Radverkehrs ist eine Zielsetzung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Der DStGB veranstaltet deshalb mit seinen Kooperationspartnern am 03. Juli 2014 den „Ersten Deutschen Kommunalradkongress“ in Siegburg (NRW). Bei dieser bundesweit ersten Fahrradkonferenz für Kommunen liegt der Schwerpunkt darauf, ein speziell für kommunale Entscheidungsträger zugeschnittenes Informationsangebot zu bieten und Erfahrungen auszutauschen. Das Kongressprogramm, die Anmeldemodalitäten sowie weitere Informationen rund um das Thema Radverkehr sind im Internet abrufbar unter www.kommunalradkongress.de

Pressemitteilung Nr. 18-2014