Smart City

Smart City meets Energiewirtschaft – Mit digitalen Lösungen Stadt und Land gestalten

„Eine innovative und intelligente Stadtbeleuchtung, die Verkehrs- und Emissionsreduzierung durch E-Carsharing in den Stadtquartieren oder die Stärkung erzeugungsnaher Energiekreisläufe auf der Grundlage erneuerbarer Energien sind Beispiele für Smart City Lösungen, die zugleich Chancen und Herausforderungen für unser Energiesystem bedeuten“, sagte Dr. Uwe Brandl, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Erster Bürgermeister der Stadt Abensberg.

Der Vorstandsvorsitzende von E.ON, Johannes Teyssen, stellte das Ziel seines Unternehmens heraus, gemeinsam mit Städten und Gemeinden die Energiewende in Deutschland voranzutreiben und den Klimaschutz deutlich zu verbessern. „Wir verstehen Städte und Gemeinden als Partner, mit denen wir gemeinsam innovative Lösungen für eine neue Energiewelt umsetzen wollen. Mit der geplanten Integration von innogy wird E.ON noch mehr Kraft für Innovationen entfalten können. Dabei spielen die Bedürfnisse der Städte und Gemeinden für uns eine zentrale Rolle. Innovationen verdienen diesen Namen bei uns deshalb nur dann, wenn sie unseren Partnern mindestens so sehr nützen wie uns als Unternehmen. Darüber hinaus sind mit der Übernahme von innogy und der daraus entstehenden neuen E.ON Chancen für nachhaltige Wertschöpfung und attraktive Arbeitsplätze in vielen Regionen verbunden“, betonte der E.ON-Chef.

„Wenn über die notwendigen Voraussetzungen für Smart City gesprochen wird, steht der Ausbau des Breitbandnetzes sowie des 5G-Standards ganz oben auf der politischen Agenda. Genauso wichtig ist es allerdings, die dezentralen Energienetze intelligent zu machen, um das Angebot an grünem Strom und die Nachfrage in Einklang zu bringen und zugleich die für den Wirtschaftsstandort Deutschland grundlegende Versorgungssicherheit zu jeder Tages- und Nachtzeit sicherzustellen. Die Politik muss deshalb die richtigen Anreize für die notwendigen Investitionen in intelligente Energienetze setzen“, forderte der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg.

„Smart City ist nicht nur ein Anwendungsfeld für die Städte. Intelligente Lösungen können auch dabei helfen, die Lebensbedingungen in ländlichen Räumen zu verbessern und den ländlichen Raum als attraktiven Lebensmittelpunkt für Jung und Alt zu erhalten. So kann das autonome Fahren ein Vitalitätsprogramm für ländliche Räume sein, weil der Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder auch zum Besuch von Familie und Freunden dazu genutzt werden kann, um zu arbeiten, Musik zu hören oder Verabredungen zu treffen. Zugleich können die Fahrzeuge dabei helfen, überschüssige erneuerbare Energie sinnvoll zu nutzen, bzw. in den Akkus der Fahrzeuge zu speichern. So können zugleich Lastspitzen vermieden und der Netzausbau reduziert werden“, sagten Landsberg und Brandl.

(Foto v.l.n.r.: DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg, E.ON Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Teyssen und DStGB-Präsident Dr. Uwe Brandl. © Bernhard Link)

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