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Weihnachtsmarkt

2020-10-01
Corona-Schutz und Weihnachtsmarkterlebnis miteinander vereinbar
 © sonyachny - stock.adobe.com

Eine gemeinsame Studie des Deutschen Schaustellerbunds und des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) zeigt auf, dass sich Infektionsrisiken bei entsprechender Vorbereitung der Weihnachtsmärkte minimieren lassen. Der DStGB spricht sich dafür aus, die Entscheidung über die Zulassung von Weihnachtsmärkten von vorliegenden Abstands- und Hygienekonzepten und der kleinräumigen Infektionslage abhängig zu machen.

Weihnachts- und Adventsmärkte sind Teil unseres Kulturguts und sorgen für lebendige Innenstädte. Auch aus touristischer Hinsicht sind sie für viele Städte und Gemeinden gerade in diesem Krisenjahr von besonderer Bedeutung. Aus Sicht des DStGB sollte je nach Art und Örtlichkeit des Weihnachtsmarktes, dem Infektionsgeschehen und den vorliegenden Hygienekonzepten schlussendlich lokal entschieden werden, welche Weihnachtsmärkte unter den geltenden Corona-Verordnungen durchführbar sind.

Nach den Autoren sind insbesondere Weihnachtsmärkte mit besinnlichem, ruhigem Flair und Ambiente und eher familienorientiertem Angebot, bei denen einzelne Bereiche und Stände in die Innenstadtszenerie eingegliedert sind und sich über eine größere Fläche in der Stadt verteilen, als unbedenklich einzustufen. Gastronomische Angebotsbereiche lassen sich entsprechend dem übereinstimmenden Konsens der bundesweiten Verordnungen zur Außengastronomie auch auf Weihnachtsmärkten problemlos umsetzen. Dies betrifft insbesondere die Zugangskontrolle und den kontrollierten Alkoholausschank.

Durchdachte Schutz- und Hygienekonzepte sind eine unerlässliche Voraussetzung für die Durchführung von Weihnachtsmärkten. Hochwirksame Konzepte zur Vermeidung von Infektionsrisiken lassen sich laut den Autoren der Studie in bestehende Praktiken einbinden. Die Veranstalter und Betreiber vieler Weihnachtsmärkten konnten bei vergleichbaren Veranstaltungen in großen Städten in diesem Sommer bereits positive Erfahrungen sammeln. Somit kann vorbildliches Handeln vielfach nachweisen werden.

Die Studie zeigt die erforderlichen Vorgehensweisen zur Gewährleistung eines Höchstmaßes an Infektionsschutz im Detail auf. Dazu gehören beispielsweise eine Vergrößerung der Flächen, möglicherweise auch eine Verlängerung der Veranstaltungszeiträume, um den Besucherandrang zu entzerren, eine Besinnung auf den adventlichen und weihnachtlichen Charakter sowie Zugangskontrollen und gut durchdachte Hygienekonzepte.

Foto:  © sonyachny - stock.adobe.com

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