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Klimaschutz

2020-09-15
Klimaschutz zentrale Herausforderung für Gesellschaft und Politik
© DStGB

Auf der Veranstaltung „Sunday for Future: Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ am 13. September in Bonn  mit der Evangelischen Kirche und Moderator Eckart von Hirschhausen sprach DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg die Schlüsselrolle der Kommunen beim Klimaschutz an.

Die erste Regel erfolgreichen Klimaschutzes lautet: Nicht nur nachdenken, was andere anders machen müssen, sondern es selbst anders machen!

„Nur wenn der Mensch sich wandelt, können wir den Klimawandel stoppen. Das wird von den Kommunen ausgehen! Liebgewonnenes aufgeben muss nicht zu Schlechterem führen. Kreativität und Mut zu Veränderungen zeigen uns den Weg zu gutem Klimaschutz“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Dr. Gerd Landsberg auf dem Klima-Event in Bonn.

„Ob Verkehrswende, Produktion von alternativen Energien durch unsere Stadtwerke oder eine klimagerechte Stadtentwicklung – die Städte und Gemeinden haben eine Schlüsselrolle“, so Landsberg.

„Die Klimakrise ist nach einhelliger wissenschaftlicher Meinung die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns. Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde. Deshalb ist das ein Anliegen für alle Parteien und alle gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam“, so Eckart von Hirschhausen.

„Wichtig ist ein Klimaschutz im europäischen Rahmen, konkret aber wird es in den Kommunen vor Ort. Ein drängendes Beispiel ist vor allem die zunehmende Hitzeentwicklung in den Städten. Wir brauchen gesunde Städte zum Leben. Deshalb freue ich mich, dass wir erstmalig so wichtige Akteure aus dem Gesundheitswesen, der Lokal- und Bundespolitik sowie den Kirchen hier in Bonn zusammengebracht haben. Das Thema muss in die Mitte der Gesellschaft. Keine Panik, aber Priorität“, so von Hirschhausen „Um etwas zu bewirken, sollten wir das drängende Thema Klimaschutz noch stärker mit dem Thema `Hoffnung stiften ́ verbinden. Das stärkt die Kraft, wirklich etwas zu verändern und möglichst viele mitzunehmen“, sagte der Bonner Superintendent Dietmar Pistorius.

„Die Bewahrung der Schöpfung ist ein Kernanliegen des christlichen Glaubens. Wir wollen in den Kirchengemeinden Motor für die Gesellschaft sein. Da müssen wir mit mehr konkreten wie zeichenhaften Beispielen vorangehen. Die Bonner Veranstaltung soll auf den globalen Klimastreik- und Aktionstag am 25. September 2020 einstimmen und möchte über Bonn hinaus ein Zeichen setzen und Anstöße geben in die Gesellschaft und in die Kirchen“, so Pistorius. „Ich rufe alle Kirchengemein- den auf, in den Fürbitten im Gottesdienst am kommenden Sonntag den Klimaschutz mit zu bedenken“, sagte Pistorius abschließend.

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Fotos: © DStGB

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