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Corona-Impfung

2021-02-02
Impfungen beschleunigen - Terminvergaben optimieren - Verunsicherung reduzieren
Foto: © BaLL LunLa - stock.adobe.com

Die hochwirksamen Impfstoffe gegen das Coronavirus sind ein Signal der Hoffnung für die Menschen in Deutschland, das wir in diesen schweren Zeiten dringend benötigen. Nur wenn es gelingt, möglichst viele Menschen so rasch wie irgend möglich zu impfen, werden wir wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt daher, dass die Bundesregierung, Länder und Pharmaunternehmen bei einem sogenannten Impfgipfel Verlässlichkeit über die voraussichtlichen Liefermengen hergestellt haben. Es ist ein positives Signal, dass bis Ende des Sommers allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann.

Ebenso ist es gut, dass die Pharmaunternehmen signalisiert haben, die Zusammenarbeit untereinander auszuweiten wie dies Bayer und Curevac angekündigt haben. Die vorgesehene Unterstützung der Bundesregierung bei der Beschaffung von Materialien und Zubehör für die Impfung ist ein wichtiges Vorhaben. Dazu gehört auch die schnelle unbürokratische Erteilung notwendiger Genehmigungen. Auch die Absicht, eine bessere Koordinierung bei der Terminvergabe zu erreichen, ist richtig. Wir erwarten daher, dass die Erstellung eines möglichst detaillierten Impfplans so schnell wie möglich vorangetrieben wird.

Es ist zudem deutlich geworden, dass pauschale Kritik keine Probleme löst, sondern nur neue Verwirrung und Verunsicherung stiftet. Es war schon im vergangenen Jahr klar, dass die Mammutaufgabe, die gesamte Bevölkerung so schnell und effektiv wie möglich zu impfen, in Organisation, Information, Terminvergabe und Beschaffung von Impfstoffen große Probleme bringen würde. Umso mehr begrüßen wir, dass statt immer neuer Schuldzuweisungen jetzt die Beschleunigung und Optimierung der Prozesse in den Fokus rückt.

Die Kommunen als Betreiber der Impfzentren stehen mit der notwendigen Infrastruktur bereits seit Mitte Dezember bereit und werden auch eine größere Zahl an Impfungen gut bewältigen. Wichtig erscheint aus unserer Sicht, dass gerade die Vergabe der Termine besser und effizienter koordiniert wird. Das derzeitige Procedere sorgt vielfach für Verunsicherung und Unmut. Wenn Menschen trotz vielfacher Versuche keinen Termin vereinbaren können, wenden sie sich an ihre Stadt oder Gemeinde, um dort Informationen und Unterstützung zu bekommen. Dies ist eine zusätzliche Belastung der Kommunen, die durch ein besseres Management verhindert werden kann.

(Statement von DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr Gerd Landsberg)

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