Nr. 69 - Städte und Gemeinden aktiv für den Klimaschutz

Nach dem Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ nehmen die deutschen Städte und Gemeinden als die bürgernächste politische Ebene ihre besondere Verantwortung für den Klimaschutz in der Gesellschaft wahr. Umdenken und schnelles Handeln ist erforderlich. Viele Kommunen gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran. Ob nun ein klimaschonendes Holzhackschnitzelheizwerk errichtet wird, kommunale Gebäude energetisch saniert werden, ein Baugebiet nach ökologischen Kriterien ausgewiesen oder der Umweltverbund im kommunalen Verkehrskonzept besonders gefördert wird – Städte und Gemeinden sind auf vielen Gebieten sehr aktiv. Mit diesen Maßnahmen leisten sie einen wichtigen Beitrag, die Emissionen des Treibhausgases CO2 zu reduzieren und somit eine Verbesserung der Umweltsituation zu erreichen. Tue Gutes und rede darüber! – Auch die Öffentlichkeitsarbeit ist für den Klimaschutz von großer Bedeutung. Durch ein gutes Vorbild können Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger überzeugen, sich am Klimaschutz zu beteiligen. Besonders eignen sich kreative Maßnahmen und Aktionen, Beratungsangebote, Wettbewerbe und Projekte dazu, die Bedeutung des Klimaschutzes in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern. Je mehr Menschen zum Mitmachen bewegt werden, desto besser, denn: Klimaschutz geht uns alle an!

Der Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“, den die Deutsche Umwelthilfe in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund im Jahr 2006 ausgeschrieben hat, zeigte, dass sich bereits viele Kommunen für den Klimaschutz einsetzen. Diese guten Beispiele gilt es, öffentlich zu machen und möglichst viele Städte und Gemeinden für den aktiven Klimaschutz zu begeistern. Mit dieser Dokumentation möchten wir die vielfältigen und vorbildlichen Möglichkeiten zum kommunalen Klimaschutz aufzeigen.

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