Tag der Städtebauförderung: “Wir im Quartier“

Überall in Deutschland finden am 14. Mai, dem Tag der Städtebauförderung, Veranstaltungen rund um die Förderung von Städtebau und Stadtentwicklung statt. Der bundesweite Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund. Kommunen können ihre Teilnahme bis zum 31. März 2022 anmelden.

Bundesbauministerin Klara Geywitz: „Die Zeiten, als Stadtplanerinnen und -planer über die Köpfe der Menschen entschieden, ist erfreulicherweise vorbei. Bürgerinnen und Bürger müssen und wollen beteiligt werden und nehmen dieses Recht landauf- und abwärts war. Einmal im Jahr wollen wir auf die Städtebauförderung vor Ort aufmerksam machen. Städte und Gemeinden können am 14. Mai ihren Bewohnerinnen und Bewohnern zeigen, was geplant und diskutiert werden wird. Ich freue mich, dass so viele Städte jedes Jahr diese Gelegenheit nutzen und Spannendes auf die Beine stellen. Eine tolle Gelegenheit ins Gespräch zu kommen.“

Nicole Razavi, Vorsitzende der Bauministerkonferenz und Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg:Die Aktivierung von Flächen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Bewältigung der Folgen des Klimawandels und Gestaltung resilienter Kommunen sowie die Belebung der Stadt- und Ortskerne sind zentrale Aufgaben unserer Zeit. Die bewährte und von den Kommunen gesuchte Städtebauförderung ist dabei das vielfältige und flexible Instrument, das hier in besonderer Weise geeignet ist, unsere Städte und Gemeinden zu unterstützen. Ohne die Städtebauförderung wird es nicht gehen.“

Ralph Spiegler, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm: Die Städtebauförderung hat das Bild unserer Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt. Seit 1971 hat sich die Städtebauförderung als Erfolgsmodell und wirksame Anreizsteuerung im Bereich der Stadtentwicklung erwiesen. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen einer klimagerechten und nachhaltigen Stadtentwicklung sowie zur Stärkung und Sicherung unserer Innenstädte und Ortskerne brauchen wir auch in Zukunft eine starke Städtebauförderung.

Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster:Die Städte gestalten ihren Wandel mit viel Mut, Neues auszuprobieren. Dabei hilft die Städtebauförderung seit über 50 Jahren – ein Erfolgsmodell von Bund, Ländern und Kommunen. Durch die Städtebauförderung werden aus kreativen Ideen echte Veränderungen. Das stärkt die Lebensqualität der Menschen und die Wirtschaft vor Ort – ökologisch nachhaltig und mit Rücksicht auf das Klima. Am Tag der Städtebauförderung wird das mit vielen Veranstaltungen und Impulsen in unseren Städten erlebbar.“

Allein im vergangenen Jahr sind mehr als 400 Kommunen dem Aufruf gefolgt. In pandemiebedingt überwiegend virtuellen, aber auch analogen Veranstaltungen konnten Bürgerinnen und Bürger die Ergebnisse und Erfolge der Städtebauförderung mit ihren Programmen erleben – etwa bei Stadtrundgängen, Besichtigungen, Audio-Walks, Online-Dialogen, virtuellen Gesprächsrunden und Stadtrallyes. Alle Veranstaltungen rund um die Städtebauförderung sind willkommen, um die Vielfalt der Städtebauförderung abzubilden und die Menschen zur Teilnahme zu motivieren.

Neben den Programmkommunen sind alle Einrichtungen und Organisationen, Vereine, Fachverbände, Sanierungsträger, Kulturschaffende, Eigentümer und Einzelhändler eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen am Tag der Städtebauförderung zu beteiligen und das Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu unterstützen.

Die Anmeldung zum „Tag der Städtebauförderung 2022“ ist wie in den vergangenen Jahren unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de möglich. Nach dort erfolgter Registrierung tragen die Kommunen in einem kurzen Steckbrief alle wichtigen Informationen zu ihren Veranstaltungen und Programmpunkten ein.

Die vom Bund beauftragte Begleitagentur bietet allen teilnehmenden Kommunen umfassende Unterstützung in der Planung und Vorbereitung ihrer individuellen Veranstaltungen an.

Weitere Informationen finden sich im Teilnahmeaufruf an die Städte und Gemeinden.

(Gemeinsame Pressemitteilung von BMWSB, DStGB und weiteren Partnern.)

Weitere Informationen: