Digitalisierung Europas und Europäische Energiepolitik

Zusammen mit Vertretern der Verbände, der Unternehmen, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments soll dieses Thema in gemeinsamer Runde interessiert und engagiert debatiert werden. 

Dabei soll vor allem der Kontext der, in den letzten Wochen und Monaten veröffentlichten, Vorschläge der Europäischen Kommission zur Digitalisierung der Europäischen Wirtschaft beachtet werden. Diese sollen die Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Energiewirtschaft Europas bilden und sind daher von hoher Wichtigkeit für die Rolle der Kommunen in Europa.

Energiewirtschaft ist bekanntlich in Deutschland, aber nicht nur dort, zu einem großen Teil lokal strukturiert. Sie zeichnet sich durch einen starken Anteil an der Produktion von erneuerbarer Energie aus und setzt auf moderne Technologien. Die Infrastruktur muss auch zukünftig entsprechend der spezifischen Anforderungen vor Ort gemanagt werden. Diese Anforderungen steigen mit zunehmender Einspeisung erneuerbarer Energien. Hierbei spielt die kommunale Ebene eine wesentliche Rolle. Neben den kommunalen Akteuren sehen aber auch immer mehr „dritte“ Akteure ihre zukünftigen Geschäftsmodelle in der Energiebranche. Diese sind v.a. an den Daten sowie den sich daraus möglicherweise ergebenden neuen Geschäftsfeldern interessiert. Damit befindet sich die kommunale Energiewirtschaft in einem ähnlich dynamischen und disruptiven Umfeld, wie auch andere Branchen – beispielsweise die Finanz- oder Automobilbranche.

Die Diskussion der ökonomischen und politischen Konsequenzen der Digitalisierung wird folglich der rote Faden der Diskussion sein. Sie soll ferner ebenso und gerade unter dem Aspekt geführt werden, dass diejenigen Geschäftsfelder, die sich aus der Digitalisierung ergeben, nicht mehr nur von traditionellen, sondern auch von branchenfremden Anbietern bearbeitet werden können. 
Wir würden uns über eine Teilnahme Ihrerseits sehr freuen. Bitte informieren Sie ggf. auch Kollegen und Kolleginnen in Ihrem Haus, die das Thema ebenfalls interessieren könnte.

Die Veranstaltung findet in der Avenue de l’ Yser 11, 1040 Bruxelles am 27. September 2016, ab 18.30 Uhr statt. Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen ist eine Anmeldung über das Europabüro des DStGBs in Brüssel erforderlich. 

Kontakt: 

Flieger, Brigitte
Avenue des Nerviens 9-31, 3e Et.
B – 1040 Bruxelles
0032-2-74016.40 (Fax: .41)
brigitte.flieger@eurocommunal.eu