DFK-Leitfaden zur Gewaltprävention für junge Menschen

Bereits 2006 hatte das DFK einen Bericht über den „Stand der Gewaltprävention in Deutschland sowie über zentrale Handlungserfordernisse zu ihrer nachhaltigen Gestaltung“ vorgelegt. Dieser Bericht stellte fest, dass das Wissen über die Nachhaltigkeit, die Übertragbarkeit der vielfältigen Verfahren und Erfahrungen sowie über die Gelingensbedingungen der Strategien verbesserungsbedürftig sei. 

Zur Fortentwicklung des Angebotsspektrums hatte das DFK daraufhin in der 2008 herausgegebenen Expertise „Gelingensbedingungen für die Prävention von interpersonaler Gewalt im Kindes- und Jugendalter“ ein entwicklungsorientiertes Verständnis von Prävention vorgestellt. Die Auswirkungen des eingeleiteten Perspektivenwechsels von einem an Defiziten ausgerichteten Ansatz hin zu einem an Stärken anknüpfenden Verständnis, ohne jedoch Defizite außer Acht zu lassen, zeigen sich u.a. bereits bei einigen erprobten und evaluierten Programmen zur Förderung von Kompetenzen, Selbstbewusstsein und Empathiefähigkeit. Die Bedarfe nach Unterstützung beim Umgang etwa mit Störungen, Mobbing, Gewaltphänomenen, Suchtverhalten und psychischen Auffälligkeiten werden in den Regelsystemen von Bildung und Erziehung nach wie vor artikuliert.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der beachtlichen Vielfalt des dem Bedarf gegenüber stehenden Spektrums von Angeboten zeigte sich dann aus Sicht des DFK, dass die Bedarfe zur Stärkung von Erziehungskompetenzen in den Kindertagesstätten, Einrichtungen der sozialen Kinder- / Jugendarbeit und Schulen von ihren verantwortlichen Trägern und Verwaltungen nur begrenzt systematisch aufgegriffen werden. Zwar existiert bereits seit einigen Jahren ein großes Wissen um eigentlich wirksame gewaltpräventive Ansätze und ihre Implementierungsvoraussetzungen, jedoch sind diese in der Praxis nicht in ausreichendem Maße bekannt. 2012 berief das DFK einen Sachverständigenrat mit 13 Experten aus Wissenschaft und Praxis ein, der seitdem insbesondere daran arbeitet mehr Transparenz über wirksame und praxistaugliche Angebote und ihrer Implementierung herzustellen sowie die wirksamen und praxistauglichen Angebote stärker zu verbreiten und miteinander zu verknüpfen.

Die hieraus erarbeitete Informationsbroschüre soll Praktikern, Politikern, Administratoren und anderen interessierten Personen dabei helfen, die Qualität von vorhandenen Präventionsprogrammen angemessen zu beurteilen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie ist kostenlos bei dem DFK erhältlich, und zwar kann sie entweder mittels einer E-Mail an dfk@bmi.bund.de bestellt oder unter www.kriminalpraevention.de herunter geladen werden.

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