„Eine starke Bundeswehr brauche eine starke Gesellschaft; umgekehrt brauche eine starke Gesellschaft das Vertrauen in ihre Bundeswehr. Die Männer und Frauen der Bundeswehr schützten Freiheit und Frieden und garantierten Sicherheit – und das jeden Tag. Diese Sicherheit sei jedoch immer ein Gemeinschaftsprojekt von Streitkräften und Zivilgesellschaft“, betonte der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, anlässlich der festlichen Preisverleihung in Berlin.
Mit der Auszeichnung habe Düsseldorf insbesondere für die Vorbereitung und Durchführung der Invictus Games 2023 Anerkennung erhalten. Unter dem Motto „A Home for Respect“ habe die Landeshauptstadt ein international sichtbares Zeichen für Respekt und Wertschätzung gegenüber verwundeten, verletzten und erkrankten Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen gesetzt. Der Förderverein Militärhistorisches Museum der Bundeswehr habe sich um die Bewahrung und Vermittlung des militärgeschichtlichen Erbes verdient gemacht und die Arbeit des Museums in Dresden durch Unterstützung von Sammlung, Ausstellungen und Bildungsangeboten begleitet. Der Marinechor „Blaue Jungs aus Bremerhaven“ werde als lebendiges Stück Marinegeschichte wahrgenommen und trage mit zahlreichen, auch überregionalen Auftritten zur Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Öffentlichkeit bei. Sigrid Kuhlmann engagiere sich seit Jahrzehnten persönlich für mehr Wertschätzung gegenüber der Truppe und habe mit konkreten Hilfen und Projekten den Zusammenhalt sowie die Fürsorge für Soldatinnen und Soldaten gestärkt.
Der Ehrengeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, appellierte: „Die Menschen müssen verstehen, dass eine wehrhafte Demokratie auch militärische Stärke brauche. Für den Auftrag der Bundeswehr ist eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung unverzichtbar. Der Preis zeigt, dass dieses Engagement trage und Wirkung entfaltet.“
Der Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ wurde 2014 gestiftet und wird seither jährlich vergeben. Er würdigt außergewöhnliches Engagement für die Streitkräfte in der Öffentlichkeit und wird in den Kategorien Gebietskörperschaften, Vereine, Bildung und Kultur sowie Einzelpersonen verliehen. Neben einer künstlerisch gestalteten Skulptur erhalten die Ausgezeichneten eine Urkunde sowie ein Preisgeld von 2.500 Euro.
