Nach der Begrüßung durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Sören Bartol, fand eine gemeinsame Gesprächsrunde mit ihm sowie den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände statt. Im Mittelpunkt standen der Austausch zur aktuellen Situation des Wohnens in ländlichen Räumen sowie die Frage, wie die Rahmenbedingungen für die Kommunen weiter verbessert werden können.
Dabei wurden folgende Punkte deutlich:
- Die Aktivierung von Wohnungsleerständen bleibt ein zentrales Handlungsfeld und erfordert langfristige, verlässliche Rahmenbedingungen.
- Bundesprogramme müssen stärker an den tatsächlichen Bedarfen der Kommunen ausgerichtet und unbürokratisch ausgestaltet werden.
- Städte und Gemeinden benötigen ausreichend Handlungsspielräume, um vor Ort passgenaue Lösungen entwickeln zu können.
- Die Erfahrungen aus der kommunalen Praxis sollten bei der Weiterentwicklung bundespolitischer Strategien systematisch einbezogen werden.
In den anschließenden Diskussionsrunden zu Leerstandspotenzialen, zur „neuen Landlust“ sowie zu smarten Anwendungen für lebenswerte Orte wurde deutlich, dass integrierte Ansätze notwendig sind. Wohnen, Infrastruktur, digitale Angebote und soziale Faktoren müssen zusammengedacht werden, um ländliche Kommunen nachhaltig zu stärken.
Der DStGB begrüßt den Kommunaldialog als wichtiges Austauschformat und wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Interessen der Städte und Gemeinden bei der Ausgestaltung wohnungspolitischer Maßnahmen des Bundes angemessen berücksichtigt werden.
